Hörmann verurteilt Angriff auf Ausstellung über jüdische Sportler

SID
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Köln (SID) - Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat den Angriff auf die Bochumer Ausstellung über jüdische Sportstars in Deutschland als "feige Tat" verurteilt. "Wir verurteilen die hinterhältigen Angriffe auf das wichtige Andenken unserer Sportkameraden Lilli Hennoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Walther Bensemann auf das Schärfste", sagte Hörmann in einer DOSB-Mitteilung am Donnerstag.

Hörmann fügte an: "Zugleich stehen wir solidarisch mit unseren Mitgliedsverbänden DFB und Makkabi Deutschland und all denen, die sich für die Werte des Sports aktiv einsetzen."

In der Nacht vom 9. auf den 10. November hatten Unbekannte lebensgroße Plexiglasfiguren der Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" mit Motiven jüdischer Sportler in Bochums Innenstadt stark beschädigt.