Hütter verabschiedet sich mit Sieg aus Frankfurt

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Hütter verabschiedet sich mit Sieg aus Frankfurt
Hütter verabschiedet sich mit Sieg aus Frankfurt

Die Defensivabteilungen beider Mannschaften waren zu Beginn nicht richtig wach. Nach 30 Sekunden konnte Freiburgs Vincenzo Grifo bereits den ersten Schuss aufs Tor verzeichnen, ehe Silva nach einer Flanke alleine mit dem Ball im Strafraum auftauchte und diesen daraufhin knapp am Tor vorbei schoss. Freiburg war dann etwas stärker mit mehr Ballbesitz. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Sie versuchten es immer wieder über ihre linke Seite mit Günther und Grifo - Frankfurts Antwort: Sie schoben weit raus, weswegen sich hinten Lücken bildeten, die wiederum von Freiburg nicht konsequent ausgenutzt worden sind. Grifo konnte nach einem langen Ball wieder nur am langen Pfosten vorbeischießen.

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Dann aber zogen sich die Freiburger nach ca. 15 Minuten weiter in die eigene Hälfte zurück. Jetzt hatte Frankfurt zwar mehr Ballbesitz, jedoch verteidigte Freiburg konzentriert. Es gelangen beiden Mannschaften somit keine gefährlichen Offensivaktionen. Erst in der 46. Minute wurde es dann aber wirklich gefährlich. (Service: Tabelle der Bundesliga)

Nach einem Weitschuss Freiburgs ließ der bisher unsichere Bördner zum dritten Mal den Ball vor sich abklatschen, mit dem Unterschied, dass die Kugel diesmal in Richtung Freiburgs Stürmer Höler rollte - Bördner konnte aber im Nachgang den Ball von Hölers Fuß wegschnappen. (Service: Ergebnisse und Spielplan)

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Frankfurt startete dann mit einer personellen Veränderung in die zweite Hälfte - der unauffällige Zuber musste runter und für ihn kam Barkok. Freiburg erwischte erneut den besseren Start Höler kam über links zweimal frei zum Ball, aber auch ihm gelang daraufhin nichts Gefährliches.

Déjà vu

Weiterhin zeigten sich die Freiburger aggressiver und dynamischer. Sie wollten schnell zum Tor, aber die Frankfurter Defensive hielt dem stand. Dann aber wie im Déjà Vu hatte Frankfurt wieder mehr Ballbesitz aber wieder hatten sie kein Tempo im eigenen Offensivspiel. Freiburg konnte somit leicht verteidigen.

Eine gefährliche Aktion gelang aber diesmal der Eintracht. Barkok versuchte es in der 54.Minute mittig aus gut 20 Metern - der Ball schlenderte Knapp am Tor vorbei. Weiterhin drängte Frankfurt auf die Führung. Jedoch konnte der starke Flekken alle Schüsse parieren.

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In der 60. Minute wurde die Partie von Videoschiedsrichter Benjamin Kortus unterbrochen. Dingert sollte sich die Bilder von der vorherigen Ecke nochmal anschauen. Was auf den Bildern zu sehen war, war unübersehbar.

Ein Freiburger ging am ersten Pfosten mit seinem Arm zum Ball. Dingert brauchte nicht lange, um auf Elfmeter zu entscheiden. Diesen schoss Silva routiniert ins linke Eck - Flekken sprang in Richtung rechten Pfosten. Eine erwähnenswerte Antwort Freiburgs blieb aus.

Frankfurt dann stärker

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Die Eintracht war weiterhin die gefährlichere Mannschaft. Silva wollte aus spitzem Winkel nochmal Querlegen jedoch verhinderte Gulde dieses Vorhaben. In der 69. Minute wechselte Streich gleich drei mal. Demirovic, Jeong und Keitel kamen für Petersen Hagerer und Santamaria.

Und dann kam neues Leben ins Spiel der Breisgauer. In der 75. Minute setzten sie sich am Frankfurter Strafraum fest. Günther tänzelte im linken Strafraum bis sich im Rückraum Platz auftat, wo Höfler den Ball rechts zu Jeong weitergeleitet hat - dort traf der frische Joker flach ins lange Eck.

Freiburgs Risiko wurde eiskalt bestraft

Durch den Ausgleich wurde das Spiel etwas lebendiger. Beide Mannschaften versuchten offensiv mehr zu investieren. Frankfurt hatte dann wieder die Spielkontrolle und rückte weit aus - gefährliche Aktionen blieben aber aus. In der 87. Minute gelang dann aber wieder was.

Kostic trat zu einem Freistoß relativ zentral aus 30 Metern an. Er flankte den Ball an den langen Pfosten, wo Toure frei vor dem Tor nur noch einschieben musste.

Und weil es so schön war. In der 92. Minute kommt der eingewechselte Ache nach einer Kostic-Flanke frei vor dem Tor zum Ball und auch er musste lediglich einschieben. Die Partie endete somit mit einem 3:1 für Frankfurt.