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Haaland zu Bayern? "Zweigleisig fahren bringt nichts!"

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Haaland zu Bayern? "Zweigleisig fahren bringt nichts!"
Haaland zu Bayern? "Zweigleisig fahren bringt nichts!"

Erling Haaland stand am vergangenen Wochenende mal wieder im Fokus - aber diesmal nicht wegen spektakulärer Tore oder einer einsamen Ehrenrunde.

Der Norweger ließ seinen Emotionen beim Comeback-Sieg von Borussia Dortmund in Frankfurt (3:2) freien Lauf und beleidigte seine Gegenspieler. Er schimpfte, wütete und fasste sich sogar in den Schritt. Die deutschen Fußball-Fans fragten sich: Was war denn da in den Torjäger gefahren? Und darf Haaland das? (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Alles halb so wild, findet SPORT1-Experte Stefan Effenberg. „Ist doch super, dass es so einen hochmotivierten jungen Typen in der Liga gibt, die davon noch viel mehr vertragen könnte. Haaland ist mit seinen 21 Jahren einfach besessen davon, zu gewinnen. Das ein oder andere Wortgefecht ist vollkommen in Ordnung“, schrieb er in seiner Kolumne für t-online.

Effenberg geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt über Haaland und Jude Bellingham: „Für diese Spieler schalte ich den Fernseher ein und wünsche mir natürlich weiterhin, dass sie der Liga erhalten bleiben.“ Ohnehin dürfte in den nächsten Wochen eher die Zukunft von Haaland im Fokus stehen, als die ein oder andere Streiterei auf dem Rasen.

Der BVB hat „durchaus Argumente“ bei Haaland

Verlässt Haaland den BVB im kommenden Sommer, oder hängt er noch ein Jahr oder gar mehrere Jahre dran?

Noch im Januar soll es zu einem ersten Gipfeltreffen mit den BVB-Bossen um Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Sebastian Kehl sowie Haaland-Berater Mino Raiola und Vater Alf-Inge Haaland kommen. „Für den BVB wäre es enorm wichtig, zumindest eine Tendenz zu erfahren“, glaubt Effenberg: „Macht der Norweger im Sommer von seiner Ausstiegsklausel über angeblich 75 Millionen Euro Gebrauch oder kann er sich ein weiteres Jahr in Dortmund vorstellen?“

Effenberg ist sich sicher, dass die Dortmunder „durchaus Argumente“ auf ihrer Seite haben, die für einen Verbleib des Norwegers sprechen. „Die Liebe der Fans und auch Verantwortlichen in Dortmund, die er sich bei einem neuen Klub erst wieder erarbeiten muss. Die gigantische Kulisse beim BVB, wenn der im Laufe des Jahres sein Stadion womöglich wieder voll auslasten darf. Sein hervorragendes Verhältnis zu Mitspielern“, nennt der 53-Jährige als Argumente. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Auch eine mögliche Gehaltserhöhung, oder sogar eine Verdopplung des Gehaltes - auch mit Hilfe von Sponsor Puma - dürfte in Dortmund Hoffnung schüren.

Effenberg: Der FC Bayern muss alles auf eine Karte setzen

Effenberg glaubt trotzdem, dass Haaland im Sommer eine neue Herausforderung sucht: „Grundsätzlich hat sich an meinem Gefühl allerdings nichts geändert, dass Haaland bereits in diesem Sommer geht. Er ist einfach geboren für Topklubs und die ganz großen Titel. Sein Ziel muss es sein, in seiner Karriere zwei-, dreimal die Champions League zu gewinnen. Mit Dortmund - und das weiß er - wird es wohl nicht mal die Deutsche Meisterschaft.“

Auch der FC Bayern könnte dahingehend ein Thema werden, wenn sich Haaland für einen Wechsel entscheidet. Zwar betonte FCB-Präsident Herbert Hainer zuletzt, dass die Münchner Robert Lewandowski haben und den jungen Torjäger nicht brauchen würden, doch laut der Sport Bild hat der deutsche Rekordmeister weiterhin „grundsätzliches Interesse“ bei Raiola hinterlegt.

„Ich halte das für keine gute Idee, weil ein Wechsel nach München für mich weiterhin keinen Sinn ergibt“, wird Effenberg deutlich: „Bayern sollte lieber alles auf die Karte Lewandowski setzen und zusehen, seinen Vertrag über 2023 hinaus zu verlängern.“

Zweigleisig fahren bei Haaland bringt nichts

Effenberg, der mit den Bayern dreimal deutscher Meister und außerdem Champions-League-Sieger wurde, würde an der Stelle der Bayern-Bosse auch ein gleichbleibendes Gehalt bei dem 33 Jahre alten Polen hinnehmen. „Der amtierende FIFA-Weltfußballer, der diesen Titel kommende Woche verteidigen könnte, hat in keinster Weise nachgelassen“, sagt er.

Ohnehin glaubt Effenberg, das ein halbherziges Interesse keine Erfolgsaussichten hat: „Zweigleisig fahren bringt ohnehin nichts. Wer Haaland wirklich möchte, muss nicht nur das finanzielle Paket von rund 350 Millionen Euro auf die Beine stellen. Er muss dem Spieler, der Familie und dem Berater auch vermitteln, diesen Transfer unbedingt tätigen zu wollen. Mit einem halbherzigen Interesse wird man Haaland nicht bekommen.“


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