Haas-Chef: Darum ist Schumacher schneller als Mazepin

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Haas-Chef: Darum ist Schumacher schneller als Mazepin
Haas-Chef: Darum ist Schumacher schneller als Mazepin

Des einen Freud ist des anderen Leid!

Getreu diesem Motto dürfte die momentane Gemütslage beim Fahrer-Duo von Haas ziemlich unterschiedlich sein. Während Mick Schumacher im unterlegenen Haas VF-21 einen Achtungserfolg nach dem anderen feiert, sammelt Teamkollege Nikita Mazepin lediglich Antipathie-Punkte bei der Konkurrenz und sportliche Tiefschläge. (Alles zur Formel 1)

Teamchef Günther Haas sprang seinem Schützling nun zur Seite und erklärte bei Autosport.com, dass der diesjährige Haas-Bolide nur sehr schwer mit dem Fahrstil des Russen kompatibel sei. Vor allem das nervöse Heck sei ein Schwachpunkt, der Mazepin regelmäßig zu schaffen mache.

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"Man versucht, ihm das zu geben, was er will", erklärte er und fügte hinzu: "Der Unterschied ist, dass die Autos in den Junior-Kategorien normalerweise identische Autos desselben Herstellers sind, also beginnt man mit der gleichen Basis."

Steiner: Mazepin braucht stabiles Heck

In seiner Junior-Karriere habe der 22-Jährige immer dann gut abgeschnitten, wenn er ein stabiles Heck hatte.

Daher versuche man bei Haas, "das mit einigen Veränderungen am Setup wettzumachen. Das ist das Einzige, was man tun kann. Auf manchen Strecken kann man das versuchen, auf anderen nicht. Es hängt ein bisschen davon ab, wo die Balance sein muss." (SERVICE: Formel-1-Rennkalender)

Diese Balance mache es aber auch so schwierig, Mazepin ein besseres Auto zur Verfügung zu stellen. Denn das Heck ist und bleibt instabil. Zwar habe Mazepin nicht explizit um ein stabileres Heck gebeten, jedoch habe er beklagt, dass das Auto beim Einlenken "nervös" sei.

Mazepin selbst hat das Heck auch als Problem erkannt: "Es ist sehr schwierig, mit den Top-Teams zu konkurrieren, weil sie mehr Abtrieb haben und mehr Abtrieb gibt dir ein stabileres und griffigeres Auto."

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Mick Schumacher kommt Heck entgegen

Allerdings zeigt Schumacher, dass man das Heck durchaus beherrschen kann.

Der Formel-2-Champion von 2020 glaubt aber, dass ihm das instabile Heck entgegenkommt: "Jeder weiß, dass manche Fahrer einen anderen Fahrstil haben. Ich zum Beispiel mag es, ein instabiles Heck zu haben, und ich mag es, eine starke Front zu haben."

Daher sieht er sich aktuell auch im Vorteil zu seinem Teamkollegen, denn "es ist nicht so, dass wir komplett unterschiedliche Richtungen einschlagen. Aber trotzdem haben wir unterschiedliche Vorlieben beim Auto."

Diese Vorlieben werden momentan voll erfüllt, weswegen Schumacher ziemlich glücklich ist, "wo mein Auto im Moment steht."