Steiner: "Mick tat mir fast leid"

Steiner: "Mick tat mir fast leid"

Mick Schumachers Teamchef Günther Steiner sieht in der Saison des Deutschen bei Haas Licht und Schatten - und hat momentan beinahe Mitleid mit dem Piloten, dem er noch immer keinen Vertrag für 2023 gegeben hat.

„Wir wissen alle, dass Mick in diesem Jahr sehr gute und sehr schlechte Momente hatte, es war ein Auf und Ab“, sagte Steiner am Samstag im Rahmen des Großen Preises von Brasilien (Sonntag, 19.00 Uhr MEZ/RTL und Sky). (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Schumacher habe zweifellos "an Konstanz gewonnen. Am Anfang der Saison war es sehr schwierig, er hatte in Kevin Magnussen einen neuen, starken Teamkollegen, das war daher erstmals richtige Formel 1 für ihn. Aber er ist da rausgekommen."

Steiner hat Mitleid mit Schumacher

Der Freitag in Sao Paulo verlief besonders bitter für Schumacher. Während er im turbulenten Qualifying für den Sprint am Samstagabend (20.30 Uhr MEZ/Sky) den enttäuschenden letzten Platz holte, fuhr Magnussen im unterlegenen Auto sensationell auf die Pole Position - seine erste, und auch die erste für das Haas-Team.

"Mick tat mir fast leid", sagte Steiner, "seine ersten Läufe im Qualifying waren richtig gut. Mit den Slicks hat er dann die Temperatur im Reifen verloren, hatte weniger Zuversicht ins Auto, und es hat einfach nicht mehr geklappt."

Schumacher muss weiter um seinen Stammplatz bangen, Routinier Nico Hülkenberg hat wohl sehr gute Chancen auf das zweite Haas-Cockpit für 2023.

Der Rennstall will sich möglichst in der kommenden Woche vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi äußern.

Als Alternative wäre für Schumacher die Rolle als Ersatzfahrer bei einem der Spitzenteams Mercedes oder Red Bull denkbar, laut dem Fachmagazin auto motor und sport haben bereits Gespräche stattgefunden.

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