"Das habe ich Katar zu verdanken": Leonardo spricht über PSG-Zeit

"Das habe ich Katar zu verdanken": Leonardo spricht über PSG-Zeit
"Das habe ich Katar zu verdanken": Leonardo spricht über PSG-Zeit

Leonardo war seit 2019 Sportdirektor bei Paris St.-Germain, doch der Brasilianer hat beim französischen Meister keine Zukunft mehr. Letzte Woche stellte PSG mit Luís Campos seinen Nachfolger vor.

Knapp einen Monat ist die Verlängerung mit Offensiv-Star Kylian Mbappé her. Fast unmittelbar danach vermeldeten Medien übereinstimmend Leonardos Abschied.

Jetzt erzählte der 52-Jährige in einem Gespräch mit L‘Equipe über seine Zeit bei PSG, analysierte dabei seine letzten Wochen im Amt und blickt in die Zukunft. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Ligue 1)

„Es war nicht wichtig, eine Pressemitteilung zu verfassen. Meine Beziehung zu PSG war immer mit zu starken Emotionen verbunden“, kommentierte Leonardo seine stille Entlassung.

Die Umstände des Leonardo-Abschieds

Gründe für das Ende der Zusammenarbeit wollte der Ex-Sportdirektor allerdings nicht nennen. Manche internen Dinge seien nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen.

Von einem angeblichen Zusammenhang mit der Mbappé-Verlängerung will Leonardo nichts wissen: „Nein, das hat man mir nicht gesagt. Aber ich möchte auf sowas nicht eingehen“, stellte der Brasilianer klar.

Daraus, dass er gerne im Amt geblieben wäre, machte Leonardo trotzdem kein Geheimnis. Dennoch sei der 52-Jährige verständnisvoll und betonte, wie viel drei Jahre im heutigen Fußball seien.

Auf die Entwicklung der Pariser blickte der ehemalige Sportdirektor mit Stolz zurück: „PSG ist bereits ein sehr konkurrenzfähiges Team in der Champions League“, argumentierte Leonardo. Das Ausscheiden gegen Real Madrid sei aber eine Enttäuschung gewesen.

Hoffnungsvoll in die Zukunft

Der Verein hätte insgesamt große Fortschritte gemacht, sagte der Brasilianer und spielte dabei auf die letztjährigen Transfers an. PSG verpflichtete damals unter anderem Lionel Messi, Sergio Ramos und Gianluigi Donnarumma.

Leonardo vergaß dabei nicht, wie das überhaupt möglich wurde „Jetzt sind wir in der Lage, etwas Außergewöhnliches zu tun. Das habe ich Katar zu verdanken“, gab der 52-Jährige zu.

Angesprochen auf eine neue Aufgabe, schloss Leonardo die Rückkehr auf einen Trainerposten aus. Dafür sei seine Liebe für das Management zu groß. Ein Amt bei einem französischen Verein bezeichnete der Brasilianer als „schwierig“.

Dagegen dementierte Leonardo ein mögliches Engagement bei seinem ehemaligen Verein FC Valencia nicht: „Es wurde ein bisschen geredet, aber mehr nicht.“

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