"Als Tuchel gekommen ist, haben wir nicht gut dagestanden"

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"Als Tuchel gekommen ist, haben wir nicht gut dagestanden"
"Als Tuchel gekommen ist, haben wir nicht gut dagestanden"

Der Champions-League-Sieger der Saison 2020/21 heißt FC Chelsea!

Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich im Finale gegen Manchester City mit 1:0 durch. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz entschied die Partie mit einem Tor in der ersten Halbzeit. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die deutschen Akteure der Blues, Tuchel, Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger, waren nach Abpfiff überwältigt.

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Kai Havertz (Chelsea): "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe so lange gewartet. Ich möchte meiner Familie, meinen Eltern, meiner Großmutter und meiner Freundin danken. Ich habe 15 Jahre für diesen Moment gearbeitet."

"Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Seit ich fünf oder sechs bin, erinnere ich mich an jedes Champions-League-Finale. Jetzt stehe ich hier, meine Familie ist im Stadion. Meine Oma guckt von zuhause aus zu, denen ich alles zu verdanken habe. Es ist ein unglaubliches Gefühl."

Über sein Tor: "Mason hat den Ball gut behauptet. Dann hat sich eine Lücke aufgetan, es waren Millisekunden. Dann starte ich durch und habe Glück, dass der Ball beim Torwart unten durchrutscht und der Rest ist einfach… sprachlos."

Azpilicueta schwärmt von Havertz

Cesar Azpilicueta (Kapitän Chelsea) über Havertz: "Er war so ruhig. Und nicht nur das. Er rennt wie verrückt, deswegen hat er es verdient."

Antonio Rüdiger (Chelsea): "Ich weiß nicht was ich sagen soll. Es ist schwierig zu begreifen. Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich jemals so weit kommen würde. Jetzt habe ich keine Stimme mehr. Einfach den Moment genießen."

Zum entscheidenden Faktor: "Wir haben gelitten. Wir waren bereit, zu leiden. Wir hatten diese eine Chance, und die haben wir genutzt." (Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

Über den Anteil von Tuchel: "Einen sehr großen Anteil. Wenn ich über mich sprechen darf: Ich war am Boden. Aber ich habe gezeigt, dass man Menschen, die am Boden sind, nicht unterschätzen darf. Und dank dem Trainer, dank der Mannschaft, dank allen bin ich jetzt hier."

Werner lobt Tuchels Arbeit

Timo Werner (Chelsea): "Champions-League-Sieger klingt überragend. Ich und Kai haben am Anfang mal ein Interview gegeben, wo wir gesagt haben, wir sind hier nicht um Zweiter zu werden, sondern um Titel zu gewinnen. Jetzt sind wir die erste Saison hier, es war vielleicht nicht immer die beste Saison von uns. Aber ein Spiel entscheidet über die ganze Saison – wir haben diesen Titel gewonnen. Kai hat das Tor gemacht. Was will man dazu sagen? Deswegen sind wir hierher hergekommen, deswegen wurden wir gekauft, um genau diese Momente zu erleben."

Zum entscheidenden Faktor: "Die kleinen Momente haben den Ausschlag gegeben heute. Das Tor war super herausgespielt, City hatte immer wieder Probleme in der ersten Halbzeit, unsere Läufe in die Tiefe zu verteidigen – egal ob es Mason, Kai oder ich waren. Die hatten da Probleme und da haben wir sie einmal vor der Halbzeit auf dem falschen fuß erwischt. In der zweiten Halbzeit war es der pure Wille das Ding zu gewinnen – einfach grandios."

Über die Entwicklung unter Tuchel: "Als Tuchel gekommen ist, haben wir nicht gut dagestanden. Wir waren in der Liga abgeschlagen, niemand hatte mit uns in der Champions League gerechnet gegen Atlético, ein sehr schwerer Gegner. Aber wir haben einfach zusammengehalten, wir waren eine Gruppe. Vielleicht individuell nicht immer die bessere Mannschaft. Aber wir haben so viel Potenzial unter den jungen Spielern, die sich einfach unter ihm entwickelt haben, gepaart mit der Routine in der Abwehr."

Über die Fans: "Im FA Cup waren die anwesenden Fans ein bisschen gegen uns, da haben sie uns ein bisschen eingeschüchtert. Heute haben uns die Fans durch das Spiel getragen."

Über die Europameisterschaft: "Darüber denke ich heute Nacht nicht nach. Spätestens wenn wir dort ankommen, glaube ich dass gerade Toni, Kai und ich als Champions-Legaue-Sieger nicht mit schlechter Laune hingehen."

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Tuchel erklärt Coup gegen ManCity

Thomas Tuchel (Trainer Chelsea): "Das mit allen zu teilen, ist unglaublich. Wir haben es geschafft. Wow! Ich war so dankbar, ein zweites Mal das Finale zu erreichen. Ich habe mich anders gefühlt. Man konnte spüren, dass es immer näher kommt. Wir haben es zuvor gespürt, wir haben es die ganze Zeit gespürt. Die Spieler waren fest entschlossen, das zu gewinnen. Wir wollten ein Stein in ihrem Schuh sein. Wir haben jeden ermutigt, sich zu steigern und rauszugehen, mutiger zu sein und gefährliche Konter zu fahren. Es war ein hartes, physisches Spiel. Wir mussten uns gegenseitig helfen."

Pep Guardiola (Trainer ManCity): "Ich habe das Beste versucht. Es war die beste Aufstellung, die ich machen konnte. Gegen Lyon und gegen Dortmund habe ich sie auch gewählt, da hat es auch geklappt. Gündogan war sehr gut, wir haben es einfach nicht geschafft, die Linien gut zu überbrücken. Wir hatten sehr gute Chancen, aber haben kein Tor gemacht. Chelsea hat aber gut verteidigt. Häufig braucht man eine Inspiration, die hatten wir nicht. Es war trotzdem eine herausragende Saison. Es war ein Traum, hier sein zu dürfen, das erste Mal für diesen Verein."

Raheem Sterling (Manchester City): "Ich denke nicht, dass die Änderungen eine Rolle gespielt haben, wir haben häufig Änderungen vorgenommen und wir haben Fußballspiele gewonnen, heute haben wir das nicht getan."

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