Haftstrafen für Leicester-Fans nach Randalen in Madrid

Nachdem es vor dem Champions-League-Spiel zwischen Atletico Madrid und Leicester City zu Ausschreitungen gekommen war, wurden nun Strafen verhängt.

Acht Anhänger des englischen Fußballmeisters Leicester City sind nach den Ausschreitungen vor dem Champions-League-Viertelfinale bei Atletico Madrid (0:1) zu Haftstrafen von je vier Monaten verurteilt worden. Das bestätigte der Sprecher des Berufungsgerichts in der spanischen Hauptstadt am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Fans dürfen dennoch die Heimreise antreten, da in Spanien Strafen von weniger als zwei Jahren gegen Nicht-Vorbestrafte in der Regel zur Bewährung ausgesetzt werden.

Nach Angaben der spanischen Polizei hatten die Engländer auf dem Plaza Mayor randaliert und die öffentliche Ordnung gestört. Eine Gruppe von 70 Hooligans hatte demnach am Dienstagabend mit Flaschen auf Polizisten geworfen, woraufhin diese eingeschritten waren.

"Fünf Personen, darunter drei Polizisten und zwei Fans, sind leicht verletzt worden. Es musste aber niemand ins Krankenhaus gebracht werden", sagte ein Polizeisprecher.

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