Halilovic über HSV: "Ein Spiel ist keine Chance"

Alen Halilovic kam im Sommer für viele als neuer angehender Superstar nach Hamburg, nur wenige Monate später spielt er in Spanien. Der Umgang mit ihm beim HSV bleibt für ihn ein Rätsel.

Für fünf Millionen Euro war Alen Halilovic im vergangenen Sommer vom FC Barcelona zum Hamburger SV gewechselt, und galt dort für viele schnell als neuer Hoffnungsträger. Unter dem Strich absolvierte er aber lediglich 164 Pflichtspiel-Minuten für den HSV, jetzt blickte der 20-Jährige auf sein kurzes Gastspiel in der Hansestadt zurück.

Halilovic wurde Ende Januar bis Sommer 2018 an Las Palmas ausgeliehen, nachdem er beim HSV nur sieben Spiele (ein Startelf-Einsatz) absolviert hatte. Warum genau seine Zeit in Hamburg so schnell endete, wisse er noch immer nicht genau.

"Sie sagten mir, dass ich ein Projekt sei", zitiert das Hamburger Abendblatt den Offensivmann. "Ich habe Hamburg ausgewählt, und ich war sehr glücklich, als ich kam. Aber dann haben wir die Saison schlecht begonnen, viele Spiele verloren, und dann wurde das Denken geändert: weniger kreieren, mehr verteidigen, keinen Fußball mehr spielen."

Weiter führte Halilovic aus: "Ich glaube, es lag an einer unterschiedlichen Mentalität. Sie haben nicht so gedacht, wie ich dachte, die Spielweise, was ich will und was sie wollen ­- es ist ein Problem, wenn der Trainer eine Sache denkt und der Spieler eine andere. Wenn ich eine Chance bekommen hätte - ich weiß nicht, ob ich gut oder schlecht gespielt hätte. Ich glaube, ein Spiel ist keine Chance."

Trotz alledem drückt der Kroate seinem Ex-Team im Abstiegskampf jedoch auch weiterhin die Daumen: "Ich bleibe Fan des HSV. Ich hoffe, er hält die Klasse."

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