Hamilton-Deal soll pikante Klausel enthalten

Martin Hoffmann
·Lesedauer: 1 Min.

Die Anzeichen, dass Lewis Hamilton mit Mercedes nach seinem achten Titel greift, verdichten sich weiter. Und angeblich enthält der neue Vertrag, den der Brite unterschreiben soll, ein bemerkenswertes Zugeständnis.

Der 36-Jährige soll kurz davor sein, einen Zwei-Jahres-Deal abzuschließen - der außerdem vorsieht, dass er über seinen nächsten Teamkollegen mitbestimmen kann. Hamilton bekäme demnach das Anrecht, eine nicht genehme Verpflichtung per Veto zu verhindern.

Dies berichtet AutosportWeb, das führende Motorsportmedium Japans - zur Verbreitung der Meldung in die westliche Sphäre trug unter anderem Ex-Weltmeister Damon Hill bei, der das Gerücht bei Twitter spöttisch kommentierte.

"Das würde ich auch so machen. Ich würde gar keinen Teamkollegen wollen", witzelte der Weltmeister von 1996 und Ex-Erzrivale von Michael Schumacher.

Lewis Hamilton 2020 bei Mercedes noch mit Bottas - dann Russell?

Für das kommende Jahr hätte die Klausel wohl keine Relevanz, schon im Sommer hatten die Silberpfeile für ein Jahr mit Valtteri Bottas verlängert, der seit 2017 an Hamiltons Seite fährt.

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Für das Jahr darauf erscheint George Russell als logischer Kandidat, der in Bahrain bereits als Ersatz für Hamilton im Einsatz war, als der wegen seiner Corona-Infektion ausgefallen war - und ein Fabelrennen fuhr, ehe ein Fehler des Teams ihn ausbremste. Im Jahr 2021 ist Russell jedoch noch an Williams gebunden, angeblich ohne Chance, eine vorzeitige Freigabe zu erhalten.

Wenn stimmt, was kolportiert wird, muss Mercedes bei seinen Planungen nun also auch berücksichtigen, ob der bald 23-Jährige ihm als Cockpit-Gefährte recht ist.

Mercedes stellt seinen neuen Boliden am 2. März vor, die Saison beginnt ab dem 26. März mit dem Rennwochenende von Bahrain (Rennkalender der Formel 1 2021).