Hamilton fordert: Reißt Statuen von Rassisten ab

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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat in den Sozialen Netzwerken erneut zum Kampf gegen Rassismus aufgerufen.

Lewis Hamilton nutzt seine Bekanntheit im Kampf gegen Rassismus.
Lewis Hamilton nutzt seine Bekanntheit im Kampf gegen Rassismus.

Der 35-jährige Brite postete am Montag bei Instagram ein Foto von einer Anti-Rassismus-Demonstration in Bristol, bei der die Statue eines britischen Politikers und Sklavenhändler umgestoßen wurde.

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Hamilton kommentierte: "Unser Land hat einen Mann geehrt, der afrikanische Sklaven verkauft hat! Alle Statuen von rassistischen Männern, die Geld mit dem Verkauf eines Menschen verdient haben, sollten abgerissen werden. Welche ist die nächste?"

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Wenig später folgte ein weiterer Eintrag bei Instagram. Hamilton teilte Aussagen des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan, der das Entfernen von Statuen mit rassistischem Hintergrund befürwortete. Der Formel-1-Fahrer schrieb dazu: “Danke, Sadiq. Das ist ein guter Anfang.”

Am Mittwoch fügte Hamilton ein weiteres Bild hinzu. Der Pilot thematisierte dabei erneut die weltweiten Proteste und gab an, sich über die kleinen Fortschritte zu freuen: “Das ist nur der Anfang und es wird noch so viel mehr kommen.”

Auch Tennis-Ikone Boris Becker zeigte mit einem Retweet einer Aussage des Bürgermeister Bristols, der den Verlust der umstrittenen Statue nicht bedauert, sein Verständnis für den Abriss von Statuen.

Mercedes-Star Hamilton hatte bereits nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einer Polizeiaktion in den USA in der Vorwoche das Schweigen in der Formel 1 angeprangert und die politischen Köpfe zum Handeln gegen Rassismus aufgerufen.

Text von Yahoo Deutschland, Sport1 und SID.

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