Hamilton verrät: Peter "Bono" Bonnington dachte übers Aufhören nach

Ruben Zimmermann
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"Get in there, Lewis!" Diesen Satz kennt jeder Formel-1-Fan. Geprägt hat ihn Lewis Hamiltons Renningenieur Peter Bonnington, liebevoll "Bono" genannt. Der Brite, der bei Mercedes einst auch Michael Schumacher am Funk begleitete, feiert jeden Hamilton-Sieg nach der Zieldurchfahrt mit eben jener Formulierung.

"Bono war vom ersten Tag an dabei, als ich zum Team gekommen bin", erinnert sich Hamilton und erklärt: "Wir hatten nicht den einfachsten Weg zusammen, aber er war immer mein Renningenieur. Wir haben ein tolles Team um uns herum, und dort ist er der Anführer." Gemeinsam gewannen Hamilton und "Bono" bereits fünf WM-Titel.

2020 steht Hamilton vor seinem sechsten Titel mit Mercedes und Bonnington und vor seinem insgesamt siebten Triumph in seiner Formel-1-Karriere. "Wir haben zusammen eine Menge durchgemacht. Im vergangenen Jahr war er krank, und es gab eine Zeit, als er dachte, dass er nicht mehr weitermachen würde", verrät Hamilton.

2019 musste "Bono" den Großen Preis von Mexiko aus gesundheitlichen Gründen auslassen. Zurückgetreten ist er bis heute allerdings nicht - sehr zur Freude von Hamilton. "Wir haben uns eigentlich nie wirklich gestritten oder so, wir sind uns insgesamt sehr ähnlich. [Wir sind] sehr ruhig und behalten unsere Gefühle für uns", verrät er.

Im Laufe der Jahre seien beide allerdings offener zueinander geworden. "Das hat es uns ermöglicht, besser zusammenzuarbeiten und unsere Jobs besser zu machen. Er hat mich inspiriert, ein besserer Fahrer zu werden, und ich hoffe, dass ich ihn inspiriert habe, ein besserer Ingenieur zu werden", so Hamilton.

Ein Ende der erfolgreichen Partnerschaft ist aktuell wohl erst einmal vom Tisch.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.