Hammer-Trade: Eine neue NBA-Großmacht?

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Hammer-Trade: Eine neue NBA-Großmacht?
Hammer-Trade: Eine neue NBA-Großmacht?

Entsteht da ein echter Titelaspirant?

In der vergangenen Spielzeit hatten die Atlanta Hawks mit dem klaren 1:4-Erstrundenaus gegen die Miami Heat nur einen Kurzauftritt in den Playoffs. Im Jahr zuvor stürmte das junge Team um Superstar Trae Young bis in das Finale der Eastern Conference. Erst dort war gegen den späteren Champion Milwaukee Bucks mit 2:4 in der Serie Schluss. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Bis in das Conference Final soll es in der kommenden Saison wieder gehen - mindestens. Dafür sind die Verantwortlichen der Hakws bereit, viel zu investieren. Von den San Antonio Spurs kommt Dejounte Murray nach Georgia und bildet dort mit Young einen Backcourt, den es so in der NBA wohl noch nie gab.

Laut Elias Sports Bureau bilden Murray und Young das erste Duo, das in der vorherigen Saison im Schnitt mindestens 20 Punkte und 8 Assists pro Spiel aufgelegt hat. Für dieses historische Pärchen haben die Hawks aber auch ordentlich bezahlt.

Atlanta opfert seine Zukunft für die Gegenwart

Im Tausch für den Point Guard wechselt Damilo Gallinari nach San Antonio. Viel bedeutender jedoch: Zusätzlich gehen noch drei Erstrundenpicks an die Spurs - ein Top16-geschützter Pick von den Charlotte Hornets 2023, sowie die Hawks-Picks 2025 und 2027. Zusätzlich können die Texaner ihren eigenen Pick 2026 mit den Hawks tauschen. (NBA-TRADETICKER: Alle Deals und Gerüchte)

Damit ist klar, dass die Hawks jetzt auf den maximalen Erfolg gehen wollen. Die Zukunft scheinen sie dafür verkauft zu haben. Die Ansage von Haupteigentümer Tony Ressler haben sie damit jedoch umgesetzt. Dieser hatte im Mai nach dem frühen Playoff-Aus erklärt, dass das Team den Fehler der Selbstzufriedenheit, der zum Aus geführt habe, in der kommenden Saison nicht wiederholen werde.

„Wir dachten, wir würden in dieser Saison besser sein“, sagte Ressler damals und spielte damit auf die zunehmende Erfahrung des jungen Teams nach dem Erreichen des Eastern Conference Finals im Vorjahr an. Dazu kündigte er an: „Wir haben vor, uns in der Offseason zu verbessern.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Ist Murray die Antwort auf Youngs Defensivschwäche?

Und die Gegenwart sieht auf den ersten Blick mehr als rosig aus. Vor allem die Hawks-Defense wird mit diesem Trade auf ein völlig neues Level gehoben. Murray gilt trotz seiner für einen Guard vergleichsweise kleinen 1,93m als hervorragender Verteidiger. Vor allem seine Fähigkeit, Passwege zuzumachen, nimmt seinen Gegenspieler oftmals aus dem gegnerischen Angriffsspiel.

Nicht verwunderlich, dass Murray bei den Spurs regelmäßig den besten Angreifer des Gegners verteidigt hatte. Diese Rolle soll er auch in Atlanta übernehmen. Young, obwohl er sich in der Verteidigung bereits stark verbessert hat, ist mit seinen 1,85m eine Schwachstelle in der Hawks-Defense.

Mit der Ankunft von Murray ist dieser Schwachpunkt nicht komplett ausgemerzt, Coach Nate McMillan hat nun jedoch die Möglichkeit, seinen Superstar in der Defense besser zu verstecken.

Young und Murray - ein Fragezeichen in der Offense

Aber nicht nur defensiv, auch in der Offense gibt Murray den Hawks einen Boost. Zum einen kann er Young nötige Pausen geben, ohne dass die offensive Qualität der Hawks darunter leidet. Zum anderen sorgt allein seine Gegenwart für Aufmerksamkeit der gegnerischen Defensive, was mehr Freiräume für die Teamkollegen bringt.

Fraglich ist jedoch, wie das Zusammenspiel zwischen Murray und Young in der Praxis klappt. Auf Twitter zeigte sich der zweimalige All-Star schon begeistert von seinem neuen Teamkollegen. Auf dem Feld ist der Mann aus Texas bislang jedoch als Platzhirsch unterwegs gewesen. Über 83 Prozent seiner Punkte erzielte er im letzten Jahr ohne Assist. Damit war er die Nummer vier in der Liga unter 96 Spielern, die mindesten 30 Minuten pro Spiel auf dem Feld standen.

In seiner Rookie-Saison rangierte er noch auf Rang neun in dieser Rubrik, rutsche über die Jahre aber stetig nach vorne. Es stellt sich also die Frage, ob Young bereit ist, Ballbesitz abzugeben für den Teamerfolg.

Atlanta muss Erfolg haben

Aber auch Murray wird sein Spiel an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Der 25-Jährige punktet gerne aus dem Halbfeld. Von außerhalb erzielte er in seiner Karriere nicht mal einen Dreier pro Spiel. Immerhin hat er sich in dieser Statistik schon verbessert und kam in der vergangenen Spielzeit immerhin auf 1,4 erfolgreiche Dreier im Schnitt. Diese Entwicklung muss er bei den Hawks weiterführen.

Dennoch kann das Duo Young/Murray in der kommenden Spielzeit eine echte Sensation in der NBA werden und wird sicherlich einigen Teams Sorgen bereiten.

Ob sich das Risiko der Hawks gelohnt hat, wird sich in einem Jahr zeigen. Alles andere als ein großer Sprung in den Playoffs wäre bei dem Investment allerdings schon fast als Enttäuschung anzusehen.

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