Nach EM-Aus: DHB-Coach erhält Rückendeckung

SID
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Bundestrainer Henk Groener hat nach dem verpassten EM-Halbfinale der deutschen Handballerinnen Rückendeckung von der Verbandsspitze erhalten.

"Wir haben den besten Trainer auf dieser Position, den man sich vorstellen kann", betonte DHB-Präsident Andreas Michelmann in einer virtuellen Medienrunde am Dienstagabend, wenige Stunden nach dem deutschen Ausscheiden gegen Kroatien (20:23). (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse der Handball-EM der Frauen)

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Der Niederländer Groener sei ein "exzellenter Trainer, sowohl was das menschliche Format als auch was das fachliche Können anbelangt", betonte Michelmann weiter. Das Ziel sei die Heim-WM 2025: "Da wollen wir erfolgreich sein. Bis dahin haben wir eine ganze Reihe von Baustellen, an denen wir zu arbeiten haben. Die Trainerstelle gehört ausdrücklich nicht dazu."

Groener, dessen Vertrag beim Deutschen Handballbund (DHB) bis Ende 2021 läuft, erlebte sein drittes Turnier als DHB-Coach. Bei der EM 2018 belegte er mit der DHB-Auswahl den neunten Platz, bei der WM im folgenden Jahr in Japan verpasste sein Team als Achter den Sprung ins Halbfinale und zugleich auch das Ticket für die Olympischen Sommerspiele 2021. (DATENCENTER: Die Tabellen der Handball-EM der Frauen)

Vor der noch laufenden EM in Dänemark hatten einzelne Spielerinnen wie Emily Bölk das Halbfinale als Ziel ausgerufen. Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied gegen Kroatien hätte am Dienstag dafür gereicht.