Hans Meyer erklärt Max Eberls Entscheidung pro Borussia Mönchengladbach

Jan Walker
90Min

Am Wochenende platzte die Bombe: Trotz starker Bemühungen des FC Bayern München, entschied sich Max Eberl dazu, Borussia Mönchengladbach die Treue zu halten und sogar seinen Vertrag vorzeitig bis 2022 zu verlängern. In seiner Kolumne auf ​Sportbuzzer verrät Gladbachs Präsidiumsmitglied Hans Meyer, warum Eberl sich für diesen Schritt entschied.

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Wenn der FC Bayern ruft, gibt es nur wenige Akteure, die den Verlockungen des deutschen Rekordmeisters widerstehen können. Max Eberl ist einer der wenigen, der das Angebot des FC Bayern ablehnte - wohl wissend, dass ein Engagement an der Säbener Straße nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein kann.


Stattdessen entschied sich der 43-Jährige für einen Verbleib am Niederrhein, wo es ihm an nichts mangelt. Laut Hans Meyer war die freie Entscheidungsgewalt der ausschlaggebende Punkt, warum Eberl der Fohlenelf treu blieb. " Max Eberl hat einen gut dotierten Vertrag, der ihm auch klare Möglichkeiten mit weitreichenden Kompetenzen in seiner täglichen Arbeit garantiert. Seine Position bei uns ist unglaublich stabil und von großer Hochachtung und Wertschätzung durch seine Umgebung geprägt", so das Gladbacher Urgestein. Beim FC Bayern und den Alphatieren Hoeneß und Rummenigge hätte Eberl dagegen nur einen Bruchteil dieser "Macht" gehabt.


Auch etwaige Bedenken, dass Eberl das Münchener Angebot nur benutzte, um in Gladbach einen neuen Vertrag zu verbesserten Konditionen herausschlagen zu können, wischt Meyer weg: "Erstens würde Max Eberl  nicht vordergründig wegen des Geldes eine Entscheidung treffen. Und zweitens ist eine Meldung, dass jemand ein angebliches Angebot der Bayern ablehnte, weil das Angebot der Borussia finanziell lukrativer war, sicher als Aprilscherz gemeint gewesen."

Borussia Moenchengladbach v FC Ingolstadt - Bundesliga



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Durch die Vertragsverlängerung hofft Meyer nun, dass im Umfeld der Borussia endlich wieder Ruhe einkehrt und man "endlich wieder über Fußball reden" kann."  Ich habe mich, auch im Interesse meiner eigenen Bequemlichkeit, riesig gefreut, dass Max mit dieser vorzeitigen Vertragsverlängerung ein klares Signal nach außen gesendet hat", so die abschließenden Worte des 74-Jährigen, der die Ausdehnung des Arbeitspapiers als " ein großes Zeichen von Vertrauen" wertet.

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