Hartung und van Almsick für Olympia in Deutschland

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Hartung und van Almsick für Olympia in Deutschland
Hartung und van Almsick für Olympia in Deutschland

Der ehemalige Athletensprecher Max Hartung glaubt weiter an die Austragung Olympischer Spiele in Deutschland. "Wir haben schon eine breite Infrastruktur, auch wenn es einen riesigen Modernisierungsbedarf gibt", sagte der frühere Ausnahmefechter dem Sport-Informations-Dienst (SID) beim Kongress #neuland in Aachen. Bezüglich der Stimmungslage in der Bevölkerung gebe es allerdings "noch ganz viel zu tun".

Eine mögliche deutsche Bewerbung für die Sommerspiele 2036 ist aus Sicht von Hartung an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. "Es muss Vertrauen gegenüber dem IOC da sein von den Menschen, die am Ende ja einen wesentlichen Teil der Finanzierung tragen", sagte er. Dies habe in der Vergangenheit "nicht immer geklappt". Zuletzt war die Initiative Rhein Ruhr City mit ihren Ambitionen für 2032 gescheitert, das australische Brisbane erhielt den Zuschlag.

Daher forderte Hartung, seit seinem Karriereende im vergangenen Jahr Geschäftsführer der Sportstiftung NRW: "Es muss erst klar sein, dass ein Host-City-Contract nicht das größte Risiko allein auf die Menschen vor Ort abwälzt." Es müsse "mehr Begeisterung geschaffen werden, um den Leuten zu zeigen, was die Sportlerinnen und Sportler im olympischen und paralympischen Bereich für tolle Leistungen erbringen".

Auch die frühere Schwimmweltmeisterin Franziska van Almsick wünscht sich Olympia in Deutschland. Dadurch könnten sich "nicht nur währenddessen und danach, sondern auch davor" einige Vorteile ergeben, sagte sie dem SID: "Was in England alleine vor den Spielen in London bewegt wurde und geblieben ist und auch schon jetzt in Frankreich, zeigt die ganze Bandbreite des Sports."

Die 44-Jährige ist überzeugt, dass eine Austragung "unserem Land und unserer Gesellschaft" gut tun würde. Gleichzeitig sei neben der Frage nach der Finanzierung auch wichtig, "dass die Gesellschaft und die Menschen 100 Prozent dahinter stehen", sagte van Almsick: "Wir sollten die Finger davon lassen, wenn wir zu viele Menschen haben, die es nicht gut finden."

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