Hasan Salihamidzic: Deshalb landete Timo Werner nicht beim FC Bayern

Goal.com

Sportdirektor Hasan Salihamidzic vom FC Bayern hat erklärt, warum ein Wechsel des Leipzigers Timo Werner zum Rekordmeister nach München im vergangenen Sommer nicht zustande kam.

"Timo Werner ist ein guter Spieler, der eine hervorragende Hinrunde gespielt hat. Allerdings haben wir mit Robert Lewandowski einen Spieler, der zu unserer Spielweise ideal passt", sagte der Bayern-Sportdirektor in der Sport Bild.

FC Bayern: Niko Kovac wollte Timo Werner offenbar nicht

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Demnach war man sich beim FCB unsicher, ob Werners Stärken auch gegen tiefer stehende Gegner zur Geltung kommen würden: "Timo Werner braucht mit seiner Schnelligkeit mehr Räume, die hatte er in dem System, das Leipzig gespielt hat." Das System habe sich nun zwar geändert, aber: "Vorne ist es nicht so eng wie bei uns."

Laut der Sport Bild hätte insbesondere Ex-Trainer Niko Kovac gegen eine Werner-Verpflichtung votiert, während Nachfolger Hansi Flick einem Transfer deutlich positiver gegenüber stehen würde.

Timo Werner verlängerte bei RB Leipzig bis 2023

Problematisch sahen die Bayern-Verantwortlichen zudem die Systemfrage: Die Münchner setzen auf ein System mit einem Stürmer, dieser Platz ist mit Robert Lewandowski vergeben (19 BL-Tore in der Hinserie). Zwar herrscht aufgrund der Ausfälle von Kingsley Coman und Serge Gnbary Bedarf auf den Außen, einen Flügelspieler sieht man in Werner jedoch nicht.

Nach langen Spekulationen um einen Wechsel, der dank einer Ausstiegsklausel wohl für 25 Millionen Euro möglich gewesen wäre, verlängerte Werner im August 2019 seinen Vertrag bis 2023 und traf in der abgelaufenen Hinrunde, wie er wollte (18 Tore und sechs Vorlagen in 16 Bundesliga-Spielen).

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