"Er hat uns gerettet": Ergreifender Abschied von NHL-Torwart

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"Er hat uns gerettet": Ergreifender Abschied von NHL-Torwart
"Er hat uns gerettet": Ergreifender Abschied von NHL-Torwart

Der frühe Tod von NHL-Torwart Matiss Kivlenieks hat die Sport-Welt geschockt.

Der Keeper der Columbus Blue Jackets war am 4. Juli bei einer Gartenparty gestorben, als ein Feuerwerk außer Kontrolle geriet.

Am Donnerstag nahmen Angehörige und Teamkollegen in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von Kivlenieks, der nur 24 Jahre alt wurde.

Sein bester Freund Elvis Merzlikins, ebenfalls Torhüter der Blue Jackets, ehrte ihn in seiner Trauerrede und enthüllte darin, wie es zum Tod von Kivlenieks kam.

Merzlikins: "Er ist als Held gestorben"

"Er ist als Held gestorben", sagte der 27-Jährige und schilderte, was sich an diesem tragischen Abend ereignete.

"Als es passierte, stand ich nur wenige Meter hinter ihm. Ich habe meine Frau in den Arm genommen", berichtete Merzlikins. Immer wieder stockte ihm die Stimme, er ist den Tränen nahe: "Er hat meinen Sohn und meine Frau gerettet. Er hat mein Leben gerettet."

Seine Dankbarkeit ist umso größer, weil seine Frau Aleksandra hochschwanger ist. Der Sohn, den das Paar erwartet, werde mit zweitem Vornamen Matiss heißen, sagte Merzlinkis.

Kivlenieks war an schweren Oberkörperverletzungen, bei denen auch Herz und Lunge betroffen waren, gestorben. Bei der Party von Torwart-Trainer Manny Legace hatten ihn Feuerwerkskörper getroffen.

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Torwart-Trainer: Kivlenieks ein Teil der Familie

Auch Legace richtete rührende Worte an den verstorbenen Torwart, der ein Teil seiner Familie geworden sei. "Er wurde ein Bruder für meine Tochter und meinen Sohn, ein guter Freund für unseren Neffen", sagte er.

Michigan sei für den jungen Torwart aus Osteuropa zu einer zweiten Heimat geworden, so Legace weiter: "Seit Kivi zu unserem Team gekommen ist, hat er jeden Sommer bei meiner Frau und mir gelebt. Er wurde wie ein Sohn für uns. Er lebte mit uns durch die Pandemie."

Am 4. Juli endete das Leben auf tragische Weise.

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