Nun gibt es auch "gerettetes" Speiseeis

Willy FlemmerFreier Autor für Yahoo
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Das Unternehmen Unilever hat eine Eissorte entwickelt, die teils aus wiederverwertetem Eis bestehen soll. Was hat es damit auf sich?

Wer hätte gedacht, dass Eis "gerettet" werden muss? (Symbolbild: Getty Images)
Wer hätte gedacht, dass Eis "gerettet" werden muss? (Symbolbild: Getty Images)

Für den niederländisch-britischen Verbrauchsgüter-Hersteller Unilever steht das Thema Nachhaltigkeit eigenen Angaben zufolge im "Mittelpunkt des Geschäftsmodells". Teil dieses Modells ist offenbar auch eine Sorte der Eismarke Cremissimo, die aus teils recyceltem Speiseeis bestehen soll.

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Held unter den Eissorten

Da es sich dabei um "ein echtes Heldenwerk" handelt, vermarktet der Hersteller das Schokoladeneis entsprechend unter dem Namen "Schokoheld". Der Eisanteil der neuen Cremissimo-Sorte soll aus bis zu 40 Prozent "gerettetem Eis" bestehen. Dieses sei in einem "innovativen Verfahren" "eingeschmelzt" und mit "weiteren hochwertigen Zutaten" vermengt worden, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Wie dieses Verfahren genau aussieht und woher das recycelte Eis stammt, ist nicht bekannt.

Mit dem "Schokohelden" will Unilever die Lebensmittelverschwendung um mehrere Tonnen reduzieren. Auch hier nennt der Konzern keine konkreten Zahlen. Genauer wird er nur bei der Angabe, dass 18 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel aus der Verarbeitung stammten - eine beachtliche Zahl.

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