Helmut Marko: "Max Verstappen ist ängstlich"

Norman Fischer
motorsport.com

Wenn die Formel 1 Anfang Juli in Spielberg wieder startet, dann ist sie zuversichtlich, dass man das Thema COVID-19 im Griff haben wird. Trotzdem dürften einige Fahrer im Feld mit etwas Skepsis unterwegs sein - wie etwa Max Verstappen. Denn der Niederländer ist ziemlich "ängstlich", wie Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber 'RTL' verrät.

"Wir haben ein paar Veranstaltungen geplant gehabt, aber wenn da die Sicherheitsvorkehrungen nicht wirklich optimal waren, hat er sie abgesagt", erzählt der Österreicher. Denn sich das Coronavirus einfangen, das wollte Verstappen auf keinen Fall - und das versteht Marko absolut: "Er will der jüngste Weltmeister werden und geht jedem Risiko aus dem Weg."

Marko glaubt nicht, dass es in Sachen Corona Probleme bei den Fahrern geben könnte. Die meisten von ihnen - wie auch Verstappen - wohnen in Monaco, wo die Sicherheitsvorkehrungen sehr streng waren. "Da durfte man ja nur wenige Stunden das Haus verlassen. Also, die kommen gut isoliert und vorbereitet hierher", ist der Red-Bull-Mann überzeugt.

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Was den Fahrern in Spielberg jedoch fehlen wird, ist Fahrpraxis. Zwar haben sich viele bei den virtuellen Rennen fit gehalten, doch im echten Rennauto zu fahren, ist noch einmal etwas ganz anderes. Einige rechnen daher damit, dass die Rennen in Spielberg durchaus etwas chaotischer als sonst werden könnten - auch Marko.

"Wenn es heiß wird, und das ist im Juli gut möglich, dann kann es schon sein, dass nicht die übliche Kondition und damit auch nicht die Konzentration da ist", sagt er. "Aber für den Zuschauer ist das natürlich ein zusätzlicher Spannungsfaktor."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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