Hofmann in Isolation - und jetzt passiert ihm auch noch das

Patrick Berger
·Lesedauer: 2 Min.

Der positive Corona-Test von Jonas Hofmann hat im DFB-Lager für Aufregung gesorgt. Jetzt verrät der Gladbach-Star, wie es ihm in Quarantäne geht und was ihn ärgert.

Jonas Hofmann wurde bei der deutschen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet und musste in Quarantäne. (Bild: Getty Images)
Jonas Hofmann wurde bei der deutschen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet und musste in Quarantäne. (Bild: Getty Images)

Der positive Corona-Test am Donnerstag von Jonas Hofmann sorgte im DFB-Lager für Wirbel!

"Es war natürlich hektisch und unruhig, als die Nachricht kam", verriet Bundestrainer Joachim Löw nach dem 3:0-Sieg gegen Island: "Das hat den ganzen Tagesplan durcheinandergebracht." Zwischenzeitlich stand die WM-Quali-Partie sogar auf der Kippe. 

Wie SPORT1 erfuhr, ist Gladbach-Profi Hofmann seit Donnerstagabend wieder bei sich zuhause. Seine Wohnung liegt in unmittelbarer Nähe des "Lindner Congress"-Hotels in Düsseldorf.

Hofmann: "Das war schon ein Schock"

Hofmann, der die Hygiene- und Corona-Regeln jederzeit strikt eingehalten hat, sagt zu SPORT1: "Es ist ärgerlich, weil ich sehr gerne die Länderspiele mitgemacht hätte. Ich weiß nicht, wie oder wo ich mich angesteckt habe. Das war schon ein Schock, zumal meine Corona-Infektion Auswirkungen auf die Mannschaft hatte."

Abwehrspieler Marcel Halstenberg, der mit Hofmann am Mittwochabend noch eine lange Partie Backgammon gespielt hatte, gilt als Kontaktperson 1 und musste ebenfalls abreisen. Dem Leipzig-Profi (wurde negativ getestet) droht das Aus für das Topspiel an Ostersamstag gegen den FC Bayern München.

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Von seinem Verein Borussia Mönchengladbach hat Hofmann nun ein individuelles Trainingsprogramm erhalten. "Mir geht es gut und ich habe keinerlei Symptome", erklärt der 28-Jährige: "Ich versuche jetzt, die Zeit sinnvoll zuhause zu nutzen. Mein Herd ist leider kaputt, daher muss ich mir anderweitig helfen. Aber das kriege ich schon hin. Ich stehe mit unserer medizinischen Abteilung im direkten Austausch und halte mich jetzt zuhause fit."

Unklar ist, wann Hofmann seinen kriselnden Fohlen wieder helfen kann. "Ich hoffe, dass ich Borussia so schnell wie möglich zur Verfügung stehen kann", betont er. Eine mögliche Rückkehr könnte das Auswärtsspiel am 10. April bei Hertha BSC sein.

Löw: "Sinne sind sowieso geschärft"

Während der DFB-Tross am Samstag nach Rumänien geflogen ist, befinden sich Hofmann und Halstenberg nun in häuslicher Isolation. Vor der Abreise nach Bukarest wurde die Mannschaft, die auch auf Niklas Süle (Oberschenkel) verzichten muss, im Übrigen mehrfach getestet. Alle Tests fielen negativ aus.

Bundestrainer Löw abschließend: "Die Spieler sind wirklich sehr diszipliniert und haben sich gut verhalten. Wir sind in den Sitzungen mit Masken und tragen beim Essen Handschuhe. Die Sinne sind sowieso geschärft. Wir wissen, dass immer etwas passieren kann. Wir sind in unserer Blase und hoffen, dass das nicht mehr passiert."

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