Hertha BSC: Dedryck Boyata sieht Parallelen mit Manchester City

Hertha BSC versucht derzeit aktiv, neue Spieler an Land zu ziehen. Die aktuelle Situation bei den Hauptstädtern vergleicht der Belgier mit ManCity.
Hertha BSC versucht derzeit aktiv, neue Spieler an Land zu ziehen. Die aktuelle Situation bei den Hauptstädtern vergleicht der Belgier mit ManCity.

Dedryck Boyata hat Hertha BSC mit Manchester City verglichen. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger sieht Parallelen zwischen der neuen Windhorst-Hertha und den Citizens nach deren Übernahme durch Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan.

"Es fühlt sich ähnlich an", sagte Boyata dem kicker. Das City-Eigengewächs stand bis 2012 bei den Skyblues unter Vertrag. 2009 wurde Mansour Bin Zayed Al Nahyan Hauptanteilseigner des Premier-League-Klubs, es folgte ein kometenhafter Aufstieg. Seit Juli spielt Boyata bei der Hertha, die seit Ende Juni von Investor Lars Windhorst profitiert.

"Bei City war es so, dass diese Neuausrichtung Zeit brauchte, es dauerte Jahre. Und es ändern sich in einem solchen Prozess viele Dinge: neue Spieler, neue Trainingsanlagen, vielleicht neue Trainer und Mitarbeiter, eine neue Denk- und Handlungsweise", erklärte Boyata.

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Die Hertha ist aktuell intensiv auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, genauer gesagt nach neuen Spielern. Unter anderem soll die Alte Dame an Granit Xhaka und Mario Götze interessiert sein. Für Boyata ist das die richtige Marschroute: "Wenn Hertha ein Klub mit großen Ambitionen sein will, musst du teure Spieler anlocken, allerdings nicht so teuer wie City damals, denke ich."

Boyata über Klinsmann: "Das macht einem Angst"

Den Weg zum "Big City Club" (Windhorst) soll Jürgen Klinsmann federführend begleiten. Der ehemalige Nationaltrainer war zunächst Aufsichtsratsmitglied und arbeitet seit Ende November als Interimstrainer in der Hauptstadt.

Klinsmann imponiert Boyata. "Er ist mehr als ein Fußballtrainer. Er achtet sehr auf alles. Er sieht sich alles genau an. Das macht einem manchmal ein bisschen Angst, wenn man mit den Gedanken ganz kurz woanders ist und sich umsieht und merkt: Oh, der Trainer beobachtet dich gerade, du musst wieder mehr tun. Er legt großen Wert auf Teamgeist und ist immer positiv."

Unter Klinsmann verlor die Hertha bisher nur gegen den BVB (2 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage). Der 55-Jährige führte den Hauptstadtklub von Platz 15 auf den zwölften Rang. Mittelfristig sieht Klinsmann die Hertha im Europapokal.

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