Hertha BSC: Hertha BSC holt in Leverkusen einen Punkt als Mutmacher

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Berlin. Jessic Ngankam schlug die Hände vors Gesicht. Dem Stürmer von Hertha BSC war sofort klar: Das hätte es sein können. Der Lucky Punch, der Treffer in letzter Sekunde, das Tor, das drei Punkte wert gewesen wäre. Weil Keeper Lukas Hradecky aber wenig Mühe mit Ngankams Kopfball hatte, blieb es beim 0:0 zwischen Hertha und Bayer Leverkusen.

Ein Punkt beim Tabellendritten. Durchaus ein Erfolg, wenn man bedenkt, dass Bayer in der Fußball-Bundesliga noch ungeschlagen ist. „Mit dem Punkt sind wir zufrieden“, erklärte Herthas Sportdirektor Arne Friedrich. „Auch wenn es nicht das beste Spiel von uns war.“ Aber eben auch nicht das schlechteste.

Nach der herben 2:5-Klatsche in der Vorwoche gegen Borussia Dortmund hatte Trainer Bruno Labbadia der gleichen Startelf vertraut. Und seine Mannschaft enttäuschte den 54-Jährigen nicht. Sie spielte konzentriert, verteidigte aufmerksam und stand dem Gegner vor allem in der ersten halben Stunde ständig auf den Füßen.

Der Offensive von Hertha BSC fehlt die Durchschlagskraft

Sogar die erste Torchance des Spiels gehörte dem Tabellen-13. aus der Hauptstadt. Dodi Lukebakio tauchte frei vor Bayer-Keeper Hradecky auf, konnte den Ball aber nur noch anstupsen (8. Minute). Auch seinem Flachschuss wenige Minuten später fehlte der nötige Drall (12.). „Wenn er da konsequenter reingeht, können wir ein Tor machen“, sagte Trainer Labbadia.

Während Herthas Offensive die nötige Durchschlagskraft fehlte, stand immerhin die noch gegen Dortmund extrem fehleranfällige Abwehr s...

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