Hertha BSC: Kevin-Prince Boateng schließt Rückkehr nicht aus

Vor mehr als zwölf Jahren zog Kevin-Prince Boateng von Hertha BSC in die Fußballwelt aus. Eine Rückkehr nach Berlin schließt er zumindest nicht aus.
Vor mehr als zwölf Jahren zog Kevin-Prince Boateng von Hertha BSC in die Fußballwelt aus. Eine Rückkehr nach Berlin schließt er zumindest nicht aus.

Kevin-Prince Boateng hat sich für ein Engagement von Niko Kovac als Trainer bei Hertha BSC ausgesprochen. "Wenn Hertha wirklich daran denkt, ihn zu holen, dann machen sie alles richtig", sagte Boateng der Bild am Sonntag und schloss eine eigene Rückkehr zu seinem Heimatverein nicht aus..

"Kommt drauf an: Wenn er (Kovac; Anm. d. Red.) erst in zwei, drei Jahren kommt, kann ich seinen Tempo-Fußball nicht mehr spielen", meinte der 32-Jährige. "Aber wer weiß: Vielleicht komme ich dann als sein Co-Trainer."

Kevin-Prince Boateng über Berlin: "Es gibt zu viel"

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Der gebürtige Berliner, der den Großteil seiner Jugend bei der Hertha verbrachte und von 2005 bis 2007 im Profi-Kader der Hauptstädter stand, beobachtet die aktuelle Situation des Klubs mit dem Einstieg von Multi-Millionär Lars Windhorst aufmerksam.

"Seit ich bei Hertha weggegangen bin, hoffen wir alle, dass das Potenzial endlich mal ausgeschöpft wird", sagte Boateng. "Es gibt alles in Berlin, und vielleicht ist das auch das Problem: Es gibt zu viel. Aber dann musst du dich eben so gut verkaufen, dass die Leute nicht für Museen nach Berlin kommen, sondern um die 'Alte Dame' zu sehen."

Seit dieser Saison trägt der Offensivspieler das Trikot des AC Florenz. Die Entscheidung, beim italienischen Erstligisten anzuheuern, sei "zu hundert Prozent richtig" gewesen. "Ich bin sehr glücklich, meiner Frau noch einmal näher gekommen zu sein, bei meiner Familie sein zu können. Das hat mir sehr viel Kraft gegeben", berichtete Boateng.

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