Herzog hört als Israel-Coach auf

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Andreas Herzog und der israelische Fußballverband (IFA) werden ihre Zusammenarbeit nicht verlängern. Der Österreicher war im Sommer 2018 als Trainer zu den Israelis gestoßen.

"Ich bin nicht mehr bereit, den Vertrag zu verlängern, weil durch Corona einfach viel zerstört worden ist", erklärte der 51-Jährige seine Entscheidung in einem Interview mit Sky Sport AustriaDer Vertrag des ehemaligen Werder-Spielers wurde zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie eingefroren.


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Israel trifft in den Playoffs zur Europameisterschaft auf Schottland, vom ursprünglichen Termin im März wurden sie jedoch auf den Herbst verlegt.

"Ich habe eine wunderschöne Zeit gehabt in Israel, aber man weiß ja auch jetzt noch nicht, wie es weitergeht in den nächsten Wochen in Israel, wann die Spiele stattfinden. Ich habe mit Willi (Ruttensteiner, Technischer Direktor, Anm. d. Red.) die Übereinkunft getroffen, dass ich meinen Vertrag sicherlich nicht verlängern werde."

Israel bedankt sich bei Herzog

Wer das Team in den Playoffs betreuen werde, steht noch nicht fest.

Die Kündigung wurde in übereinstimmenden Gesprächen entschieden und Verband sowie Herzog bedankten sich für die enge Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren.

"Jeder, der mit ihm im Verband und der Mannschaft gearbeitet hat, hatte die Gelegenheit, mit einem echten Profi, Anführer, Gentleman und erstklassigen Fußballer zusammenzuarbeiten", betonte IFA-Präsident Oren Hasson in einer Stellungnahme am Mittwoch.

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