Herzogin Catherine bittet die Briten um Lockdown-Fotos

<em>Kate hat das Projekt ins Leben gerufen, um die Hoffnungen und Ängste während des Lockdowns zu zeigen. (Getty Images)</em>
Kate hat das Projekt ins Leben gerufen, um die Hoffnungen und Ängste während des Lockdowns zu zeigen. (Getty Images)

Die Herzogin von Cambridge hat die Briten gebeten, ihr Lockdown-Fotos zuzuschicken, um die Stimmung während der Coronavirus-Pandemie im Lande festzuhalten.

Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit der National Portrait Gallery ins Leben gerufen wurde, wird den Titel Hold Still tragen. Es soll ein fotografisches Porträt des pausierten Alltags werden, während die Menschen zu Hause bleiben, um die Schutzbedürftigen zu schützen. Außerdem soll es diejenigen ehren, die weiterhin arbeiten, um andere zu schützen.

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Das Projekt ist offen für alle Menschen jeden Alters. Kate sagte bei der Vorstellung, sie möchte, dass die Porträts alle Aspekte dieser Zeit widerspiegeln – Schicksalsschläge ebenso wie Mut und Hoffnung.

Kate sagte dazu: “Wir alle sind von einigen der unglaublichen Bilder beeindruckt, die uns Einblicke in die Erlebnisse und Geschichten der Menschen im ganzen Land geben. Einige schrecklich traurige Bilder, die die menschliche Tragödie dieser Pandemie zeigen, und andere aufmunternde Bilder, die zeigen, wie Menschen zusammenarbeiten, um die Schutzbedürftigen unter uns zu unterstützen.”

<em>Kate mit einer Kamera bei einem Fotografie-Workshop der Wohltätigkeitsorganisation "Action for Children". (Getty Images)</em>
Kate mit einer Kamera bei einem Fotografie-Workshop der Wohltätigkeitsorganisation "Action for Children". (Getty Images)

Hold Still möchte ein Porträt der Nation einfangen, ein Stimmungsbild dessen, was jeder in dieser Zeit durchmacht. Die Fotos spiegeln Widerstandsfähigkeit, Mut, Güte – all die Dinge, die die Leute erleben.“

Kate, Schirmherrin der National Portrait Gallery, bittet die Teilnehmer, sich auf drei Themen zu konzentrieren: Helfer und Helden, der neue Alltag und Gesten der Güte.

Das Projekt ist offen für alle Altersgruppen. Diejenigen, die ein Porträt einreichen möchten, werden gebeten, einen kurzen begleitenden Beitrag zu schreiben, in dem sie die auf dem Foto dokumentierten Emotionen und Erfahrungen beschreiben.

<em>Kate mit einer Kamera während eines Besuchs in einem Dorf der Kalash im Bumburate Valley in Pakistan. (Getty Images)</em>
Kate mit einer Kamera während eines Besuchs in einem Dorf der Kalash im Bumburate Valley in Pakistan. (Getty Images)

Am Donnerstag war die Herzogin bei der Show This Morning des Senders ITV zu Gast, um über die Initiative zu sprechen.

Die dreifache Mutter ist selbst begeisterte Hobbyfotografin - die meisten Bilder, die von ihren Kindern anlässlich ihrer Geburtstage veröffentlicht werden, stammen aus ihrer Hand.

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Die Idee zu dem Projekt entstand nach einem Gespräch mit dem Direktor der Galerie, deren Schirmherrin sie seit 2012 ist.

Kate zeigte sich beeindruckt von den Bildern, die in dieser ungewöhnlichen Zeit entstehen – darunter war etwa eines von Großeltern in Selbstisolation, die ihre Hände gegen eine Fensterscheibe drücken, um die Hände ihrer Enkel zu berühren.

Besonders berührt hat sie auch ein Bild einer Krankenschwester, die rote Abdrücke und Druckstellen auf ihrem Gesicht zeigt, die die Schutzausrüstung nach einer 13-Stunden-Schicht hinterlassen hatte.  

Nicholas Cullinan, Direktor der National Portrait Gallery London, sagte: “Selbst, wenn wir isoliert sind, können wir alle gemeinsam etwas erschaffen. Wir fühlen uns geehrt, gemeinsam mit der Herzogin von Cambridge das Hold-Still-Projekt umzusetzen. Die Gesichter der Nation werden eine inklusive Perspektive auf diese beispiellose Zeit bieten und eine wichtige historische Aufzeichnung werden.”

“Die National Portrait Gallery reflektiert die Geschichte Großbritanniens mithilfe persönlicher Geschichten von Menschen, die das Land geprägt haben. Jetzt laden wir jeden Einzelnen in jeder Stadt, in jedem Dorf und jedem Haus in Großbritannien dazu ein, uns für dieses einzigartige gemeinsame Unterfangen ihre persönlichen Porträts zu senden.”

<em>Die Cambridges bleiben in der Coronavirus-Krise nicht untätig. (Comic Relief/BBC Children in Need)</em>
Die Cambridges bleiben in der Coronavirus-Krise nicht untätig. (Comic Relief/BBC Children in Need)

Die Herzogin von Cambridge und ihre Familie bleiben während der Coronavirus-Pandemie nicht untätig in ihrem Zuhause, Anmer Hall in Norfolk.

Am Wochenende verkündeten sie, dass sie selbstgemachte Nudeln an Senioren in der Nähe ihres Wohnsitzes ausliefern. Außerdem haben sie ein Projekt für mentale Gesundheit ins Leben gerufen, um diejenigen zu unterstützen, die derzeit an vorderster Front im Einsatz sind.

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Die Herzogin wird bei der Auswahl der Einsendungen helfen und sie auf 100 reduzieren. Diese werden dann virtuell ausgestellt, bevor sie an verschiedenen Orten im Vereinigten Königreich gezeigt werden.

<em>Kate hat in der Sendung This Morning über das Projekt gesprochen. (Kensington Palace)</em>
Kate hat in der Sendung This Morning über das Projekt gesprochen. (Kensington Palace)

Es wird keine professionelle Fotoausrüstung benötigt. Die Auswahl wird sich nach der Stärke der vermittelten Emotionen richten, nicht der Expertise des Fotografen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Projekt beginnt am Donnerstag und läuft bis zum 18. Juni. Die Fotografen werden gebeten, ihre Bilder über die Webseite der National Portrait Gallery einzusenden oder auf Instagram unter dem Hashtag #holdstill2020 zu teilen.

Rebecca Taylor

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