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Historischer Finaleinzug! Eintracht nutzt VAR-Rot eiskalt

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Historischer Finaleinzug! Eintracht nutzt VAR-Rot eiskalt
Historischer Finaleinzug! Eintracht nutzt VAR-Rot eiskalt

Der Titeltraum lebt!

Eintracht Frankfurt steht nach dem 1:0 (1:0) im Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham United im Finale der Europa League. Rafael Borré (29.) wurde zum Helden des Rückspiels. Es ist die erste internationale Finalteilnahme für den Verein seit 1980 und dem Sieg im UEFA-Pokal.

Glasner: „Die Mannschaft ist außergewöhnlich“

Der Bundesligist tritt am 18. Mai in Sevilla gegen die Glasgow Rangers an. Die Schotten gewannen gegen RB Leipzig mit 3:1 und drehten so das 0:1 aus dem Hinspiel.

Torwart Kevin Trapp war fast sprachlos nach dem Spiel: „Es ist mein größter Tag als Fußballer. Ich habe noch nie sowas lautes gehört wie heute. Es gibt nichts Schöneres als ein internationales Finale zu spielen.“

Bei Frankfurts Trainer Oliver Glasner fiel eine große Last ab: „Es war zusammen mit unseren Fans ein unglaublicher Abend. Ich habe vor dem Spiel zu den Spielern gesagt, dass ich nicht weiß, ob wir die besten Spieler oder Trainer sind. Aber wir als Truppe außergewöhnlich sind und als Gruppe außergewöhnliches leisten können.“

Hinteregger früh verletzt

Frankfurt gab die gute Ausgangslage im Rückspiel nicht mehr her und profitierte vom frühen Rot gegen West Hams Aron Cresswell (19.). Nach der Pause bekam auch Gästetrainer David Moyes Rot (77.).

Dabei erlebten die Adler im eigenen Stadion eine Anfangsphase mit einem großen Schock. Abwehrchef Martin Hinteregger musste schon nach sieben Minuten ausgewechselt werden.

Der Österreicher ging nach drei Minuten nach einem Laufduell mit Michail Antonio zu Boden und zog sich eine Verletzung am hinteren rechten Oberschenkel zu. Almamy Touré kam rein.

Coach Oliver Glasner stellte die Dreierkette nach dem Aus für den zentralen Verteidiger um. Tuta ging von rechts in die Mitte, Touré sortierte sich dafür rechts ein.

West Ham: Rot für Cresswell

Im Vergleich zu dem 2:1 bei West Ham hatte Glasner ohnehin zwei Veränderungen in seiner Startelf vorgenommen. Für den am Oberschenkel verletzten Jesper Lindström kam Jens Petter Hauge in die Elf.

Zudem meldete sich Evan Ndicka nach abgesessener Sperre zurück und erhielt den Vorzug vor Touré.

Vor allem die Hereinnahme von Hauge machte sich bezahlt. Der Norweger wurde in der 19. Minute geschickt und Aaron Cresswell rang den Frankfurter als letzter Mann zu Boden.

Schiedsrichter Gil Manzano (Spanien) gab zunächst Gelb, griff nach Eingriff des VAR aber dann doch zu Rot.

Den anschließenden Freistoß schoss Flip Kostic zwar daneben (20.), doch wenig später stieß Borré die Tür zum Endspiel weit auf. Eine flache Hereingabe von Ansgar Knauff schloss der Stürmer aus sieben Metern freistehend ab (29.).

Ndicka und Rode retten Frankfurt

Bis kurz zur der Pause hatte die Eintracht alles im Griff. Doch bei einem Freistoß von Jarrod Bowen brannte es auf einmal. Ndicka und Sebastian Rode klärten gemeinsam auf der Linie (44.).

Nach dem Seitenwechsel passierte nicht mehr viel.

Frankfurt verwaltete die Partie mit viel Ballbesitz, kam aber nur zu einem guten Abschluss von Kostic (74.).

West Ham fehlte in Unterzahl die Durchschlagskraft, die es für die große Wende gebraucht hätte.

Zudem musste das Team in der Schlussphase ohne die Anweisungen von Coach Moyes auskommen. Er trat einen Ball weg und meckerte lautstark. Wenige Sekunden später sah auch er die Rote Karte und ging in die Kabine (77.).

Trotzdem köpfte Tomas Soucek noch einmal gegen den Pfosten (90.). Wenig später stürmten die Fans bereits von den Rängen auf das Spielfeld herunter und feierten mit den Spielern auf dem Rasen.






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