Hockey: Bundestrainer al Saadi nominiert Kader für EM und Olympia

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Hockey-Bundestrainer Kais al Saadi hat am Freitag den Kader für die Europameisterschaft in Amsterdam (4. bis 13. Juni) sowie die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) bekannt gegeben. Wie der Deutsche Hockey-Bund (DHB) mitteilte, erfolgte die Nominierung aber noch vorbehaltlich der Zustimmung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Für die Spiele in Tokio vergab al Saadi erst 15 der 16 Kaderplätze. Der derzeit verletzt Mats Grambusch (Rot-Weiss Köln) soll Ende Juni bei einem Lehrgang in Valencia seine Form zeigen. Sollte der 28-Jährige nicht rechtzeitig fit werden, bestimmt das Trainerteam einen Nachrücker.

"Diese Nominierung ist das Ergebnis einer eineinhalbjährigen Kampagne. Das war ein langer Zeitraum, in dem alle Spieler ausreichend Gelegenheit hatten, Leistungsnachweise zu erbringen", sagte al Saadi: "Wir haben nicht die besten Einzelspieler gesucht, sondern die beste Mannschaft."

Mit Grambusch wären im DHB-Kader zehn Spieler, die 2016 bei den Spielen in Rio de Janeiro die Bronzemedaille gewannen. Mit Tobias Hauke (2008 und 2012), Florian Fuchs (2012) und Martin Häner (2012) sind zudem drei Olympiasieger in Tokio dabei. - Der deutsche Olympia-Kader im Überblick:

Alexander Stadler (TW/TSV Mannheim), Niklas Bosserhoff (Uhlenhorst Mülheim), Fuchs, Florian (HC Bloemendaal), Benedikt Fürk (Uhlenhorst Mülheim), Johannes Große (Rot-Weiss Köln), Martin Häner (Berliner HC), Tobias Hauke (Harvestehuder THC), Timm Herzbruch (Uhlenhorst Mülheim) Linus Müller (Mannheimer HC), Timur Oruz (Rot-Weiss Köln), Christopher Rühr (Rot-Weiss Köln), Constantin Staib (Hamburger Polo Club), Niklas Wellen (HC Pinoke) Lukas Windfeder (Uhlenhorst Mülheim), Martin Zwicker (Berliner HC)

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