Hockey: Verband und Bundesligisten einigen sich auf Kooperationsvertrag

SID
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Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) und die Bundesligavereine haben sich auf die Inhalte eines Kooperationsvertrages geeinigt und damit die Weichen für eine Professionalisierung der Bundesligen gestellt. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, sei nach knapp dreijähriger Planung ein Durchbruch gelungen. Der Vertrag regle die "Zusammenarbeit sowie die Zuständigkeiten" zwischen DHB und dem künftigen Ligaverband "Hockeyliga e.V.".

DHB-Vizepräsident Henning Fastrich freute sich "auf eine Kooperation, die das Hockey in Deutschland insgesamt nach vorne bringen wird". Auch Ligapräsident Dirk Wellen zeigte sich zufrieden: "Wir haben so präzise wie möglich vereinbart, wie wir gemeinsam unseren Top-Spielbetrieb in Deutschland voranbringen wollen."

Zu den Zielen des Vertrages gehört unter anderem, eine "bessere Terminplanung für den nationalen Spielbetrieb und die Nationalmannschaften zu gewährleisten", hieß es in einer Mitteilung. Damit die Hockeyliga zur Saison 2021/22 den Spielbetrieb in den obersten beiden Spielklassen eigenständig organisieren und durchführen könne, müsse die Satzung des DHB noch geändert werden, hieß es. Eine Abstimmung darüber werde es beim nächsten DHB-Bundestag am 15. Mai geben.