Hoeneß: "Bessere Lehrmeister gibt es kaum"

SID
Hoeneß: "Ein Titel ist auf Dauer ein bisschen wenig für uns"

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat dem Eindruck widersprochen, dass die Suche nach einem Sportdirektor an Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und an ihm selbst scheitern könnte. "Natürlich tun wir uns schwer. Was mir weniger gefällt, ist, dass alles immer nach dem Motto dargestellt wird: Jeder, der den Job bekommt, muss vor mir oder Karl-Heinz Rummenigge Angst haben. Aber das Gegenteil ist der Fall", sagte Hoeneß im Interview mit Sport Bild.
Vielmehr könnten junge Manager "von unserer Erfahrung doch nur profitieren. Bessere Lehrmeister, die wissen, wie es geht, gibt es kaum", führte Hoeneß (65) weiter aus: "Stattdessen heißt es: Jetzt hat es wegen der Machtmenschen Hoeneß und Rummenigge mit Lahm nicht geklappt wie zuvor mit Sammer und Nerlinger."
Wunschkandidat Philipp Lahm hatte dem FC Bayern abgesagt und durchblicken lassen, dass dies auch an Hoeneß liege. Dieser könne "nicht loslassen". Auch Max Eberl bleibt lieber Manager in Gladbach.
Immerhin äußerte Hoeneß die Hoffnung, "dass Philipp beim FC Bayern eine Rolle übernimmt, wenn er sich dazu bereit fühlt, was im Moment offensichtlich noch nicht der Fall ist. Er ist ja erst 33 und hat noch viel Zeit." Die Absage ändere auf jeden Fall "nichts an unserem Verhältnis", so der Bayern-Präsident.







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