Hoeneß stellt klar: Kritik hat nichts mit FC Bayern zu tun

SPORT1
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Hoeneß stellt klar: Kritik hat nichts mit FC Bayern zu tun
Hoeneß stellt klar: Kritik hat nichts mit FC Bayern zu tun

Uli Hoeneß hat seine deutliche Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekräftigt.

Der Ehrenpräsident des FC Bayern goss in seiner Funktion als TV-Experte bei RTL aber kein neues Öl ins Feuer. Dennoch stellte Hoeneß eine Sache klar.

"Es gibt den einen oder anderen, der gedacht hat, der Hoeneß ist ja vom FC Bayern München und der will jetzt seinen Mann, Karl-Heinz Rummenigge, da installieren. Die Leute, die so denken, sind vollkommen auf dem Holzweg", sagte Hoeneß vor dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien. Ihm liege "sehr viel am deutschen Fußball". (Spielplan und Ergebnisse der WM-Qualifikation)

Hoeneß: "Würde morgen genau dasselbe sagen"

"Viele Vorgänge beim DFB in der Verwaltung und in der Außendarstellung haben mir überhaupt nicht gefallen. Das hat überhaupt nichts mit dem FC Bayern zu tun", bekräftigte der langjährige Bayern-Präsident. "Auch nach zweimal schlafen und drei Tagen Überlegen würde ich morgen genau dasselbe sagen."

Hoeneß hatte am Donnerstag die DFB-Führung nach dem WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft gegen Island (3:0) massiv kritisiert. Dabei nahm der 69-Jährige nur DFB-Präsident Fritz Keller von seinem harten Rundumschlag aus. (Die Tabellen der WM-Qualifikation)

Hoeneß schlägt Rummenigge für DFB-Ämter vor

An den aktuellen Vertretern des deutschen Fußball-Bundes, Vize-Präsident Rainer Koch, Generalsekretär Friedrich Curtius und Schatzmeister Stephan Osnabrügge, ließ er dabei kein gutes Haar.

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"Momentan sind wir mit Herrn Koch bei der FIFA vertreten. Jetzt soll Peter Peters, der bei Schalke nicht gerade gute Arbeit geleistet hat, in das UEFA-Board gehen. Mein Vorschlag wäre, dass Karl-Heinz Rummenigge, der nächstes Jahr beim FC Bayern aufhört, beide Ämter übernehmen soll", forderte Hoeneß.

Rummenigge tritt am Jahresende als Vorstandschef des FC Bayern ab. Allerdings lehnte Rummenigge in der Bild-Zeitung am Freitag bereits ab: "Ich stehe für keinen Job beim DFB zur Verfügung."