Hoeneß wirbt um Unterstützung für Bayern-Frauen

Hoeneß hat das Auftreten von Borussia Dortmund im Fall Ousmane Dembele gelobt. Außerdem kritisiert er den fehlenden Respekt der Spieler vor Verträgen.

Vereinspräsident Uli Hoeneß hofft für das Viertelfinal-Hinspiel des Frauenfußball-Meisters Bayern München in der Champions League gegen Paris Saint-Germain auf eine standesgemäße Kulisse. "Alles zwischen 8000 und 10000 Zuschauern wäre ein Traum. Wenn es mehr wären, würde ich alle umarmen, die kommen", sagte der 65-Jährige im Sport1-Interview vor dem Duell am Donnerstag.

Nur 788 Zuschauer im Schnitt kamen in dieser Saison bislang zu den Liga-Spielen der Münchnerinnen ins Grünwalder Stadion. Für das Duell mit dem französischen Vizemeister will Hoeneß für hochkarätige Unterstützung sorgen: "Es ist in der Woche Länderspielpause, sonst würde die Lizenzspielmannschaft komplett erscheinen. So hoffe ich, dass möglichst viele Spieler kommen, die nicht bei Länderspielen sind. Wenn der Trainer da ist, wird er sicher kommen."

Zur langfristigen Zukunft des Frauenfußballs beim FC Bayern und in Deutschland äußerte Hoeneß sich derweil zurückhaltend. "Ich bin kein Prophet. Das hängt sehr davon, wie weit die Akzeptanz beim Zuschauer ist", sagte er: "Die Zuschauer und die Fans entscheiden über das Wohl und Wehe. Wir machen das nicht für uns selbst, sondern für die Mitglieder, die Fans, die Zuschauer. Sie müssen entscheiden, ob sie das haben wollen oder nicht."

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