"Mit großem Thema konfrontiert": TSG stellt Stürmer frei

"Mit großem Thema konfrontiert": TSG stellt Stürmer frei
"Mit großem Thema konfrontiert": TSG stellt Stürmer frei

Der von mehreren Vereinen umworbene Offensivspieler Georginio Rutter nimmt vorerst nicht mehr vollumfänglich am Training des Bundesligisten TSG Hoffenheim teil.

„Georgi ist mit einem großen Thema konfrontiert, das ihn intensiv beschäftigt“, sagte Hoffenheims Direktor Profifußball Alexander Rosen im Trainingslager in Albufeira: „Von unserer Seite geht es an dieser Stelle um einen verantwortungsbewussten Umgang mit einem jungen Menschen und so haben wir entschieden, dass er derzeit nicht voll mit der Mannschaft trainieren sollte.“

Rutter, der bereits beim Testspiel der TSG am Freitag gegen Wolfsburg (2:3) gefehlt hatte, wird seit einigen Tagen mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht. Leeds United mit Ex-Leipzig-Coach Jesse Marsch soll laut Medienberichten rund 30 Millionen Euro geboten haben.

Geht um die „Zukunft eines jungen Menschen“

„Natürlich gibt es an einem derartig talentierten Spieler nicht erst seit gestern ein gewaltiges Interesse“, sagte Rosen: „Letztlich müssen wir entscheiden, was für die TSG Hoffenheim unter den gegebenen Umständen das Beste ist.“ Dabei sollen aber auch immer die Gedanken des 20 Jahre alten Franzosen eine Rolle spielen, „denn schließlich reden wir hier nicht über ein Möbelstück, sondern über die Zukunft eines jungen Menschen.“

Trainer Andre Breitenreiter wollte sich am Sonntag nicht zu dem Thema äußern. „Georginio ist aktuell ein Spieler der TSG, da spreche ich nicht über wenn-dann-Strategien“, sagte der Coach. Zufrieden zeigte sich Breitenreiter vor allem mit dem neuen Konkurrenzkampf im Sturm, der durch Neuzugang Kasper Dolberg und die Rückkehr des lange Zeit verletzten Ihlas Bebou wieder neuen Schwung bekam.

Rutter (Vertrag bis 2026) kam in der laufenden Spielzeit in 17 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte zwei Tore.