"Das kotzt mich an" - Hoeneß nach Pleite auf 180

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"Das kotzt mich an" - Hoeneß nach Pleite auf 180
"Das kotzt mich an" - Hoeneß nach Pleite auf 180
"Das kotzt mich an" - Hoeneß nach Pleite auf 180

Der FSV Mainz 05 hat seinen überraschend guten Saisonstart in der Bundesliga durch einen weiteren Dreier veredelt. Die Rheinhessen gewannen am vierten Spieltag 2:0 (1:0) beim Südwest-Rivalen TSG Hoffenheim und haben dank des dritten Erfolgs in Folge bei den Kraichgauern neun Punkte auf dem Konto. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Für die TSG sieht es dagegen mit nur einem Sieg nach vier Spieltagen weniger rosig aus - entsprechend sauer reagierte Coach Sebastian Hoeneß nach dem unerwarteten Punktverlust.

„Es gibt nicht viel zu analysieren. Wir haben das Spiel verdient verloren“, gab er unumwunden zu. „Man kann gegen Mainz verlieren. Aber nicht so. Ich bin nicht enttäuscht, ich bin stocksauer.“

Be Sky legte der TSG-Coach noch einmal nach: „Das kotzt mich an!“

Für Mainz-Coach Bo Svensson war der Sieg die Folge einer „sehr disziplinierte und abgeklärte Leistung. Wir haben über die gesamte Spieldauer nicht viel zugelassen - und selbst haben wir die nötigen Chancen rausgespielt. Ich freue mich über die Leistung.“

Jonathan Burkardt (21.) und der 80 Sekunden zuvor eingewechselte Neuzugang Marcus Ingvartsen (77.) trafen für den FSV. Die Hoffenheimer kassierten die erste Heimniederlage seit knapp einem halben Jahr. Auch damals hieß der Gegner Mainz. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Die 8427 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen in den ersten Minuten eine zerfahrene Partie. Beide Mannschaften wollten zwar Tempo machen, leisteten sich dabei aber zahlreiche Fehler. So blieb die Offensive auf beiden Seiten zunächst Stückwerk. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Nach rund zehn Minuten schafften es die Mainzer, die Schwächen der Hoffenheimer Defensive durch ihr schnelles Konterspiel aufzudecken. Dennoch brauchte der FSV einen Freistoß, um das erste Mal gefährlich zu werden. Jeremiah St. Juste scheiterte an TSG-Torwart Oliver Baumann (18.).

Hoffenheim zum Start von der Rolle

Die Führung der Gäste kurz darauf durch Burkardt nach Vorarbeit von Dominik Kohr fiel nicht überraschend. Die Hoffenheimer, die ohne Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic, Havard Nordtveit, Ihlas Bebou und Kevin Akpoguma auskommen mussten, spielten bis dahin ganz schwach. Bezeichnend war der Fehlpass von Jacob Bruun Larsen vor dem Gegentor.

Mitte der ersten Hälfte wurde die Begegnung zunehmend hektisch, beide Teams gingen hart zur Sache - Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) hatte alle Hände voll zu tun. Nach rund einer halben Stunde musste FSV-Kapitän Moussa Niakhate mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz, der Innenverteidiger wurde durch Alexander Hack ersetzt.

Mainz: Defensive bleibt standhaft

Bis zur Pause wurde weiter hart um jeden Zentimeter Rasen gekämpft. Dabei zogen die Hoffenheimer zumeist den Kürzeren. Die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß war insgesamt im ersten Durchgang nicht auf der Höhe, die Mainzer Führung war verdient.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren es wieder die Gäste, die durch den agilen Leandro Barreiro die erste Chance verbuchten (51.). Danach erhöhten die Hoffenheimer die Schlagzahl und drängten auf den Ausgleich.

Die FSV-Abwehr hielt aber der Druckphase stand. Nach 65 Minuten befreiten sich die Mainzer wieder, der von Union Berlin ausgeliehene Joker Ingvartsen stach.

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