Die Hoffnung einer saudischen Pilotin

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Die Hoffnung einer saudischen Pilotin
Die Hoffnung einer saudischen Pilotin

Die saudische Rallye-Pilotin Dania Akeel hofft vor ihrer Premiere bei der Dakar auf eine Vorbildfunktion für Frauen in ihrer Heimat.

„Ich hoffe, dass sie nicht so sehr auf das Ergebnis schauen sondern den Fakt sehen, dass ich tue, was ich liebe. Dass ich mich in eine Situation begebe, in der ich scheitern, in der ich Fehler machen, aber auch erfolgreich sein kann“, sagte Akeel im SID-Gespräch.

Akeel ist eine von zwei Frauen aus der islamisch-konservativen Monarchie, die erstmals bei der Wüstenrallye (1. bis 14. Januar) am Steuer eines Autos sitzen. Wie Akeel tritt auch Mashael Al Obaidan in einem T3-Buggy an. Akeel machte zuletzt mit dem Gewinn des FIA-Weltmeistertitels der Cross Country Bajas auf sich aufmerksam.

Großes Abenteuer im Grenzbereich

Der Besonderheit ihres Starts ist sich Akeel bewusst. "Ich spüre schon eine Verantwortung, diesem Fakt gerecht zu werden und dieser Rolle Respekt zu zollen. Aber zu viel Druck schadet nur", sagte die 33-Jährige. Dennoch sei der Umstand, dass sie Pionierarbeit leistet, nur ein Nebenaspekt.

"Es ist ein großes Abenteuer", das "mental und körperlich eine Grenzerfahrung" werde: "Ich will es genießen. Ich muss mich daran erinnern, dass dieses Rennen sehr persönlich ist. Es ist ein Rennen mit mir selbst. Man wächst an Herausforderungen wie diesen. Ich hoffe, dass es gut läuft."

Bei der Dakar will Akeel vor allem das Ziel in Dschidda erreichen, wo die Rallye auch ihren Anfang nimmt. „Ich würde gerne eine Top-Platzierung erzielen. Aber ich bin Newcomer, es ist meine erste Dakar“, sagte Akeel: „Die Wettkämpferin in mir wird ein Auge auf das Ranking haben, aber ich will in erster Linie in Dschidda ankommen.“

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