Hofmann: Darum hat Gladbach beim Re-Start einen Vorteil

Lukas Rott, Jona Gollwitzer
Sport1

Bei Borussia Mönchengladbach wird der Bundesliga-Neustart sehnsüchtig erwartet.

Auf die Fortsetzung ab dem 16. Mai "brennen wir auf jeden Fall, weil wir die Saison erfolgreich beenden wollen", sagt Mittelfeldspieler Jonas Hofmann bei SPORT1.


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"Wir sind Vierter, haben ein gutes Polster auf Platz 6", erklärt der 27-Jährige die Ausgangssituation der Gladbacher (SERVICE: Tabelle) und sendet im Kampf um die Champions-League-Plätze eine Ansage: "Wir sind aber so gestrickt, dass wir mehr Erfolg und weiter nach vorne wollen, das ist ganz klar!"

Gladbach mit Vorteil bei Geisterspielen

Die Vorfreude trübt ein wenig das alternativlose Szenario der Geisterspiele. Doch das Team von Trainer Marco Rose hat einen Erfahrungsvorsprung. Hofmann empfindet das "Geister-Derby" im März, das die Borussia mit 2:1 gegen den 1. FC Köln gewann, als "kleine Hilfestellung".


Anders als am Anfang der Coronakrise, sind die Fans explizit dazu angehalten worden, nicht vor dem Stadion die Siege ihrer Mannschaften zu feiern. "Es war schon eine krasse Umstellung", gibt der 142-fache Bundesligaspieler zu. "Es gibt einem ein anderes Gefühl."

90 Minuten ohne Zuschauer kreieren "eine Art Testspiel". Hofmann findet, "dass die halbe Miete fehlt, wenn man Tore schießt und Spiele gewinnt, aber keine Fans und Zuschauer da sind, mit denen man feiern kann."


Hofmann: Keine Angst vor Infektion und Langeweile

Wegen des von der DFL beschlossenen Hygienekonzepts mache er sich in Mönchengladbach aber keine Sorgen. Hofmann weiß, "dass hier alles dafür getan wird, dass wir uns untereinander nicht anstecken."

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Indem wiederholt und transparent getestet wird, sodass sowohl Spieler als auch Betreuer über etwaige Befunden Kenntnis haben, werde "einem die Angst genommen", meint er. Hofmann glaubt, dass "der Verein und generell die Vereine alles dafür tun, dass wir uns sicher fühlen."

Für die zu erwartenden Quarantäne-Maßnahmen, die vor dem Start durchgeführt werden sollen, hat er auch einen Plan. "Ich habe schon angefangen zu überlegen, was man vielleicht in der Zeit mit ins Hotel nehmen könnte", sagt Hofmann über mögliche Langeweile.


Seit 2016 spielt der gebürtige Heidelberger für die "Fohlen". In der laufenden Saison verpasste er die ersten acht Spieltage aufgrund eines Innenbandrisses. Seitdem stehen für ihn in 15 Einsätzen zwei Treffer und ein Assist zu Buche.

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