Hollerbach ist seinen Trainerjob in Belgien los

Markus Höhner
Sport1

Der frühere Bundesliga-Profi Bernd Hollerbach wird beim Neustart des belgischen Fußballs nicht mehr Trainer des Erstligisten Royal Excel Mouscron sein.


Wie der Verein mitteilte, habe man sich mit dem 50-Jährigen auf eine vorzeitige Auflösung des noch bis 2021 gültigen Vertrags geeinigt. Hollerbach hatte das Team in der Saison 2019/20 übernommen.

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Die Saison in Belgien war wegen der Corona-Pandemie bereits Mitte Mai abgebrochen worden.

Hollerbach erklärt sein Aus in Mouscron

"Es war schon länger bekannt, dass der Verein finanziell unter Druck stand, die Coronakrise hat die Problematik dann noch einmal verschärft. Schon als ich angetreten bin, hatten wir das geringste Budget der Liga, jetzt muss noch weiter eingespart werden", erklärte Hollerbach bei SPORT1 die Trennung.


Mouscron habe die Ausgaben drastisch reduzieren müssen und dem Ex-Profi, der unter anderem für den 1. FC Kaiserslautern, den FC St. Pauli und den Hamburger SV aktiv war, nicht mehr das gleiche Gehalt bieten können. 

"Mit vereinten Kräften haben wir das Beste aus der Lage gemacht und standen sportlich bis zum Abbruch der Saison sehr gut da. Mouscron hat vor der kommenden Saison erhebliche Auflagen für die Lizenzerteilung bekommen, die entsprechende Folgen für die Budgets des Trainerteams und der Spieler haben", ergänzte Hollerbach.

"Es ist sehr schade, dass ich meine erfolgreiche Arbeit mit der Mannschaft nicht fortsetzen kann. Aber wenn es ums Überleben für den Verein geht, gibt es leider keine andere Möglichkeit, als sich zu trennen, um einen Beitrag zur finanziellen Entlastung zu leisten." 

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