Gwen Berry bei Olympia-Qualifikation: "War angepisst!" - Hymnen-Ärger bei US-Trials

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Neben sportlichen Ausrufezeichen von Hürden-Weltmeister Grant Holloway und Läuferin Gabby Thomas hat bei der Olympia-Qualifikation der US-amerikanischen Leichtathleten vor allem ein Hymnen-Protest für Aufstehen gesorgt.

Die engagierte Aktivistin Gwen Berry, Dritte im Hammerwurf, drehte sich beim überraschenden Abspielen des "Star-Spangled Banner'' demonstrativ zur Seite, gegen Ende des Songs holte sie ein T-Shirt mit der Aufschrift "Activist Athlete" hervor und hob es über ihren Kopf.

Grund für Berrys Ärger: Eigentlich wird bei den US-Trials nur einmal am Abend die Hymne gespielt und im Gegensatz zu Olympia nicht bei Siegerehrungen - nicht so am Samstag. "Ich habe das Gefühl, es war ein abgekartetes Spiel", erklärte Berry hinterher ihre Reaktion: "Sie haben das mit Absicht gemacht. Ich war angepisst, um ehrlich zu sein."

Verbandssprecherin Susan Hazzard rechtfertigte, die Hymne habe laut Ablaufprotokoll um 17.20 Uhr abgespielt werden sollen, tatsächlich passierte das aber erst um 17.25 Uhr - als die Hammerwerferinnnen inklusive Berry schon auf dem Podium standen. Und nicht wie geplant beim Einlauf der Sportlerinnen.

Price mit Rekord, Berry zu Olympia

Während Berry mit ihrem Ergebnis für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) in knapp vier Wochen qualifiziert ist - auch dort will sie ihre Haltung deutlich machen - sorgte ihre Konkurrentin DeAnna Price für sportliche Schlagzeilen.

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Der Hammerwurf-Weltmeisterin gelangen in ihrem fünften Versuch 80,31 m, die 28-Jährige ist damit erst die zweite Frau in der Geschichte, die eine Weite von über 80 Metern erzielte.

Zwei US-Stars glänzen

Auch Hürden-Weltmeister Grant Holloway und 200-Meter-Läuferin Gabby Thomas haben bei den Trials Ausrufezeichen gesetzt. 

Holloway lief bereits im Halbfinale mit 12,81 Sekunden Weltjahresbestzeit und verpasste den Weltrekord von Aries Merritt (12,80) von 2012 nur um eine Hundertstelsekunde.

Über 200 m lief Thomas in 21,61 ebenfalls die bislang schnellste Zeit des Jahres.

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