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Werden beim FC Bayern jetzt bittere Erinnerungen wach?

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Werden beim FC Bayern jetzt bittere Erinnerungen wach?
Werden beim FC Bayern jetzt bittere Erinnerungen wach?

Ob Robert Lewandowski den Ballon d‘Or aus Legosteinen in einer Vitrine aufbewahrt?

Als im vergangenen Jahr bekannt wurde, dass die Wahl von France Football der Corona-Pandemie zum Opfer fällt, bastelte der polnische Rapper Quebonafide seinem polnischen Landsmann kurzerhand selbst eine Trophäe.

Doch der vermeintliche Platzhalter wird ein Jahr später nicht durch das Original ersetzt werden. Lionel Messi war der beste Fußballer des Jahres 2021 - zumindest in den Augen der Jury.

Trostpreis für Lewandowski

Dabei hatte der FC Bayern eine prominente Entourage mit nach Paris geschickt. Vorstandsboss Oliver Kahn, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Trainer Julian Nagelsmann, sie alle wollten ihrem Schlüsselspieler bei seinem größten individuellen Erfolg auf die muskulöse Schulter klopfen.

Lewandowski selbst versicherte glaubhaft, sich auch über den eiligst eingeführten Trostpreis des besten Torjägers zu freuen, doch wie mag es in seinem Inneren ausgesehen haben? (Kommentar: Das ist der eigentliche Skandal beim Ballon d‘Or)

Ob sich der 33-Jährige nicht vielleicht selbst gefragt hat, was er denn noch alles tun muss, um diesen vermaledeiten goldenen Ball zu gewinnen?

Zwar hat sich der Pole längst zu einem absoluten Teamplayer entwickelt, der immer wieder betont, dass er vor allem nach Titeln mit der Mannschaft giert.

Doch allein die Tatsache, dass der damalige Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge eigens bei der FIFA durchklingelte, um die Ballon-d‘Or-Wahl für seinen FCB-Torjäger zu retten, macht deutlich, dass dem Klub durchaus bewusst ist, dass Lewandowski auch von solch besonderen Auszeichnungen zehrt.

Stattdessen also eine Enttäuschung für den Mann, der sich im letzten Jahr selbst den Titel verliehen hätte („Hätte ich gewonnen? Ohne Zweifel!“).

Ribéry fühlt sich um den Ballon d‘Or betrogen

Was passieren kann, wenn derartige Träume platzen, mussten die Münchner bereits vor einigen Jahren erfahren.

2013 war Franck Ribéry bei der Wahl zum Ballon d‘Or trotz des Triples mit den Bayern und der vorherigen Auszeichnung zu Europas Fußballer des Jahres leer ausgegangen.

Cristiano Ronaldo gewann vor Messi und Ribéry fühlte sich nicht weniger als „bestohlen“. Zwar erklärte Manuel Neuer im Anschluss, sein Bayern-Teamkollege werde „nicht daran zerbrechen“, doch an das Niveau jener Triple-Saison kam Ribéry in der Folge nie mehr wirklich heran.

Noch heute bezeichnet er jenen Abend als die größte persönliche Niederlage seiner Karriere.

Lewandowski will Titel mit dem FC Bayern

Was passiert Jahre später nun mit Lewandowski? Schiebt der Pole jetzt ebenfalls Dauer-Frust?

Unabhängig davon, ob er im Nachhinein nun doch noch den goldenen Ball für das Jahr 2020 erhält, muten seine Aussagen jedenfalls anders an. „Ich habe alles getan, was ich konnte“, sagte er noch am Abend zum polnischen TV-Sender TVP Sport: „Auszeichnungen sind toll, aber die wichtigsten Trophäen sind die, die man mit der Mannschaft gewinnt.“

Worte, die man Robert Lewandowski im Spätherbst seiner Karriere abnimmt. Und die eine Warnung an die Konkurrenz sein sollten: Da hat jemand noch lange nicht fertig.

Auch Bayern-Boss Oliver Kahn glaubt an weitere Großtaten: „Ich bin schon gespannt, welche Rekorde er mit unserem Klub in der Zukunft noch aufstellen wird. Er wird auch im nächsten Jahr wieder ein Kandidat sein.“

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