Eine Horror-Szene bewegt die Handball-WM

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Eine Horror-Szene bewegt die Handball-WM
Eine Horror-Szene bewegt die Handball-WM

Während bei der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Frauen angesichts des traumhaften Turnierstarts wie nun auch dem Kantersieg gegen die Slowakei die Stimmungslage besser kaum sein könnte, hat das Team Dänemarks schwere Stunden hinter sich. (BERICHT: Tor-Gala! DHB-Frauen erreichen Hauptrunde)

Es waren grässliche Szenen im Spiel der Nordeuropäerinnen im Spiel gegen Tunesien (34:16), als Mia Rej Bidstrup unfreiwillig für einen Schockmoment sorgte.

Ausgerechnet Mitspielerin Mette Tranborg war nach einem Wurfversuch mit ihrem ganzen Gewicht auf Bidstrups Bein gefallen.

Handball-WM: Horror-Szene um Dänemarks Mia Rej Bidstrup

Deren Knie überstreckte dabei völlig nach hinten - ein grotesker Anblick, die 31-Jährige schrie vor Schmerzen wie von Sinnen. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-WM der Frauen)

Auch Spielerinnen, Zuschauer und sonstige Augenzeugen fuhr der Schrecken dabei in die Glieder, viele weinten - auch Nationaltrainer Jesper Jensen war wie paralysiert, erklärte nach Abpfiff bei TV 2: „Es tat schon nur beim Zuschauen weh.“

Folge: Rej wurde schnellstmöglich in ein Krankenhaus in der Nähe von Barcelona befördert, die Befürchtungen hinsichtlich der Schwere der Verletzung waren groß. (DATEN: Tabellen der Handball-WM der Frauen)

„Es war grauenhaft, wir denken viel an sie und sind sehr traurig“, sagte hinterher auch Rückraumspielerin Louise Burgaard.

Nun veröffentlichte der dänische Handball-Verband eine Statement von Rej - und gab auch eine Diagnose bekannt.

Verband gibt überraschende Diagnose bekannt

Danach hatte die Nationalspielerin noch vergleichsweise Glück, verletzte sich allein das Innenband am rechten Knie. Unversehrt nach eigener Aussage der Rückraum-Shooterin blieben dagegen Kreuzband und Meniskus.

Sie sei „natürlich erleichtert über diese Nachricht“, so Rej, die bereits zwei Mal wegen eines Kreuzbandrisses eine lange Leidenszeit erlebt hatte. (NEWS: Alles zur Handball-WM der Frauen)

Auch diesmal beschlich sie sofort das Gefühlt, sich die gravierende Verletzung abermals zugezogen zu haben. Die Innenband-Verletzung sorgte freilich für gewisse Erleichterung, auch wenn sie das WM-Aus „stinksauer“ mache, „aber ich wünsche den Mädels alles Gute“.

Mittlerweile ist die Routinierin von der WM aus Spanien in ihre dänische Heimat zurückgereist.


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