HSV: Bernhard Peters im Internet gemobbt

Beim HSV gerade im Fokus: Bernhard Peters. (Bild: SID)

Sportlich erleben die Fans des Hamburger SV mit Tabellenplatz elf einen ruhigen Herbst. Doch hinter den Kulissen gibt es bereits neuen Ärger. Gegen Bernhard Peters, Direktor Sport beim HSV, wird laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung im Internet Stimmung gemacht. Dabei kamen bisher zahlreiche Interna ans Tageslicht.

Laut „Bild“ tauchten in einem Fan-Blog interne Konzepte auf, zudem soll mit falschen Informationen versucht worden sein, die Arbeit von Peters beim HSV zu diskreditieren. Unter anderem würde ihm vorgeworfen, lieber zum Abendessen bei seiner Familie zu sein statt sich die Trainings-Einheiten der U17 und der U19 anzuschauen – was auch zu seinem Aufgabenbereich zählt. Allerdings geht Peters hier sehr wohl seinen Aufgaben nach und ist auch abends häufig beim Training anwesend.

Wie „Bild“ weiter berichtet, habe Nachwuchsleiter Dr. Dieter Gudel reagiert und seine Mitarbeiter darüber informiert, keinen Kontakt zu Medien oder Fan-Blogs zu halten.

Wer will Peters schaden?

Peters wurde vor 14 Monaten vom HSV-Boss Dietmer Beiersdorfer geholt, um den Nachwuchsbereich auf Vordermann zu bringen. Der Ex-Hoffenheimer hat seitdem mehrere Nachwuchs-Trainer entlassen, darunter die Ex-Profis Otto Addo, Thorsten Judt und Rodolfo Esteban Cardoso. Addo beispielsweise musste nach fünf Jahren als U19-Coach im Sommer gehen.

Auf die Vorgänge im Internet reagiert Peters gegenüber „Bild“ gelassen: „Es ist völlig normal, dass Veränderungsprozesse immer auch Widerstände mit sich bringen.“ Wann wohl das Sportliche wieder im Mittelpunkt steht?

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