HSV-Boss nimmt sich Werder als Vorbild

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Beim Hamburger SV geht es nach Jahren der sportlichen und finanziellen wieder aufwärts. "Wir sind insgesamt im Soll, haben uns stabilisiert, von daher können wir die Länderspielpause ganz entspannt angehen", sagte HSV-Boss Bernd Hoffmann im Podcast "HSV - wir müssen reden" des Hamburger Abendblatts.


Mit Platz zwei in der Zweiten Liga liegt der ehemalige Bundesliga-Dino voll auf Aufstiegskurs und auch finanziell sieht der Klub endlich wieder rosigeren Zeiten entgegen. "Die roten Zahlen sind deutlich niedriger, als wir erwartet haben. Als wir in die Saison gegangen sind, sind wir von einem Minus um die 20 Millionen Euro ausgegangen. Das wird einstellig sein", erklärte Hoffmann.

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Hoffmann strebt schwarze Null an

Für das positivere Ergebnis sind hauptsächlich der Halbfinaleinzug im DFB-Pokal, deutlich höhere Transfereinnahmen als geplant sowie die Abgänge von sechs der acht Großverdiener verantwortlich. "Das hat die Kosten dramatisch reduziert", führte der HSV-Boss weiter aus. Für 2019/20 strebt Hoffmann sogar eine schwarze Null an.

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Sollte nach dieser Saison die Rückkehr ins Oberhaus gelingen, steht für den 56-Jährigen fest: "Erste Liga ist kein Kindergeburtstag. Selbst im Falle des Aufstiegs wird es uns nicht möglich sein, einen Stammspieler von Mainz 05 oder Freiburg aus dem laufenden Vertrag herauszukaufen." Stattdessen müsse der HSV nah am Markt sein und schlaue Transfers tätigen.


Werder und Gladbach als Vorbild

Als Vorbilder hat Hoffmann Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und Nordrivale Werder Bremen ausgemacht. "Kein einziger von denen hat auch nur einen einzigen Euro von Investoren bekommen. Die haben einfach einen exzellenten Job in ihrem Kerngeschäft gemacht."

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