Paukenschlag beim HSV: Legende beerbt Thioune

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Der Hamburger SV hat sich kurz vor Ende der Saison von seinem Trainer Daniel Thioune getrennt.

Paukenschlag beim HSV: Legende beerbt Thioune
Paukenschlag beim HSV: Horst Hrubesch beerbt Thioune

Nach fünf sieglosen Spielen in Folge gab der Zweitligist die Entscheidung am Montag offiziell bekannt. Der HSV bangt wie schon in der letzten Spielzeit um den Aufstieg in die Bundesliga.

Nachwuchschef Horst Hrubesch übernimmt den Posten des Cheftrainers. Er soll die Rolle bis zum Ende der Saison ausfüllen. "Vorstand und Sportdirektor informierten die Mannschaft am Montagmorgen über die Entscheidungen", heißt es in einer Mitteilung des HSV. 

2. Bundesliga: Wo die Probleme des HSV wirklich liegen

Hamburg belegt zwar den zur Relegation berechtigenden Rang drei, hat aber bereits fünf Punkte Rückstand auf Platz zwei - und spürt den heißen Atem von Verfolger Holstein Kiel, der mit zwei Spielen weniger auf dem Konto nur noch zwei Zähler entfernt ist.

So will Hrubesch den HSV retten

Hrubesch will die schwere Aufgabe im Endspurt "pragmatisch" angehen. "Zunächst einmal geht es darum, die Köpfe der Spieler freizubekommen. Zuletzt hat die Mannschaft leider oft unter Wert gespielt. Sie verfügt über eine andere Qualität, die wir jetzt in den verbleibenden Spielen auf den Platz bringen müssen. Ich werde viele Gespräche führen, reinhören und versuchen, ein paar Akzente zu setzen."  

Er wolle ein "Wir-Gefühl" erzeugen: "Wir müssen alles daran setzen, den Mist, den wir verbockt haben, wieder geradezurücken. Dabei erwarte ich, dass unser gesamter Kader inklusive Trainer, Staff und Spieler alle Kräfte und alle Konzentration für die letzten drei Ligaspiele bündelt." Selbst angeschlagene und verletzte Spieler sollen sich demnach einbringen. 

Es habe am Wochenende viele Gespräche im Verein gegeben: "Und irgendwann haben wir dann auch über Traineralternativen gesprochen. Bei nur drei oder maximal fünf verbleibenden Spielen machen andere Lösungen nicht viel Sinn. Ich brauche keine Kennenlernphase." 

Nach der Saison wolle er auf jeden Fall zu seinem Posten im Nachwuchsleistungszentrum zurückkehren. 

Im Video: Bleibt der Hamburger SV für immer in der 2. Bundesliga?