Das sagt Hummels über die 50+1-Regel

SID
Hummels über 50+1: "Ehrlich gesagt ganz schön egal"
Hummels über 50+1: "Ehrlich gesagt ganz schön egal"

Ex-Nationalspieler Mats Hummels von Borussia Dortmund ist der Ansicht, dass sich auch durch eine Abschaffung der 50+1-Regel wenig an Kräfteverhältnissen in der Fußball-Bundesliga ändern würde.

"50+1 ist mir ehrlich gesagt ganz schön egal", sagte der Weltmeister von 2014 am Donnerstag beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf: "Es gibt ohnehin schon ein Ungleichgewicht durch die verschiedenen Sponsorenverträge."

Was ist eigentlich die 50+1-Regel?

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Damit ist von DFB und DFL festgelegt, dass nur diejenigen Kapitalgesellschaften am Spielbetrieb der Lizenzligen teilnehmen können, an denen der jeweilige Verein die Mehrheit der Stimmanteile hält. Damit soll eine Übernahme durch Investoren verhindert werden und der Verein die Entscheidungshoheit behalten. In der Satzung steht wörtlich, dass eine Kapitalgesellschaft nur eine Lizenz erhalten kann, wenn der “Mutterverein“ mindestens “50 Prozent zuzüglich (...) eines weiteren Stimmenanteils in der Versammlung der Anteilseigner“ innehat. Daher der Name.

DFB: Gibt es bald frühere Anstoßzeiten für Länderspiele?

Hummels ist sich nicht sicher, "ob es groß etwas verändert", meinte er. "In der Theorie ist das vielleicht eine romantische Sicht." 

Hummels lässt sich alle Möglichkeiten offen

Für seine Zukunft als Spieler lässt sich Hummels derzeit alle Optionen offen. So lange er fit und körperlich in der Lage sei, Fußball auf Spitzenniveau zu betreiben, wolle er weiterspielen, sagte der 31-Jährige, der sich auch vorstellen kann, seine Karriere in den USA ausklingen zu lassen. Nur ein Wechsel nach China oder in Richtung Katar schließt er derzeit aus: "Aber vielleicht denke ich in ein paar Jahren ganz anders."

VIDEO: Hummels kontert Mentalitäts-Kritik

Lesen Sie auch