"Es war ein sehr gutes Treffen": Heldt erklärt Kölns Podolski-Coup

Lukas Rott, Patrick Berger, Sportinformationsdienst
Sport1

Die Rückkehr von Lukas Podolski zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wird konkret.

Wie die Rheinländer am Dienstag mitteilten, plant der Klub eine "kurzfristige Zusammenarbeit" mit dem Weltmeister von 2014 wie auch die Einbindung in den Verein nach Podolskis Ende der aktiven Karriere.

"Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein", wird Podolski auf der Website des Vereins zitiert.

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Nach seinem Abschied vom japanischen Erstligisten und Pokalsieger Vissel Kobe, bei dem der Vertrag des 34-Jährigen ausgelaufen war, stand er zuletzt in Verhandlungen mit dem türkischen Klub Antalyaspor.

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"Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden. Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der aktiven Karriere in die Zeit danach begleiten", sagte Präsident Werner Wolf.

Heldt: "Ideen entwickeln, in denen er sich wiederfindet"

Im Gespräch mit SPORT1 erklärte Kölns Geschäftsführer Sport Horst Heldt, wie die gemeinsame Zusammenarbeit aussehen soll. "Es war ein sehr gutes Treffen, das war auch anhand der beiden Statements erkennbar. Es war ein intensiver Austausch, der unfassbar viel Spaß gemacht hat", sagte Heldt.

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Podolski habe eine erkennbare, intensive Liebe zum Klub und zur Stadt. "Wir haben vereinbart, dass wir das gemeinsam miteinander leben wollen. Dazu haben wir uns gegenseitig bekannt", erklärte Heldt.

In den nächsten Tagen und Wochen soll dann gemeinsam besprochen werden, wie ein Konzept entwickelt werden kann. "Wir wollen Lukas nicht erst nach seiner Karriere einbauen. Wir wollen jetzt mit ihm und seinem Management Ideen entwickeln, in denen er sich wiederfindet, mit der Zielsetzung: 'Wie kann ich dem Verein helfen? Was kann ich dazu beitragen, dass Köln dauerhaft erfolgreich ist?'"


Die Zusammenarbeit soll unabhängig von seinem Engagement mit Antalyaspor sein. "Sein Fokus liegt weiterhin auf dem Fußballspielen. Aber er wird immer wieder Gelegenheiten haben, sich bei uns mit einzubringen. Wichtig ist, dass nichts entschieden wird, ohne dass Lukas mit eingebaut wird und einen Weg mit definiert", skizzierte Heldt den Podolski-Plan.

Podolski bestritt 130 Länderspiele (49 Treffer) für Deutschland und absolvierte 181 Pflichtspiele für den FC, in denen er 86 Tore schoss. Weitere Stationen des Offensivspielers waren Bayern München, der FC Arsenal, Galatasaray Istanbul, Inter Mailand und Kobe.

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