IGTC 2020: "Einzigartige" Neuerung soll weitere Teams und Fahrer locken

Mario Fritzsche
motorsport.com

Die Intercontinental GT-Challenge (IGTC) geht in ihre fünfte Saison. Der 2020er-Kalender der einzigen weltweiten GT3-Meisterschaft umfasst als Auftakt die 12 Stunden von Bathurst (2. Februar), als Höhepunkt die 24 Stunden von Spa (25./26. Juli) und als Finale die 9 Stunden von Kyalami (22. November). Zudem stehen zwei weitere Rennen an: 10 Stunden von Suzuka und 8 Stunden von Indianapolis.

Nachdem sich in der IGTC-Saison 2019 bereits acht Hersteller engagiert hatten und die Rennserie nicht zuletzt deshalb auf gesunden Füßen steht, hat sich Promoter SRO für 2020 eine Neuerung einfallen lassen. Erstmals wird neben dem Titel in der Gesamtwertung auch ein Fahrertitel in der Pro-Am-Wertung ausgefahren. Der Clou dabei: Hersteller und Fahrer dürfen im Saisonverlauf wechseln.

"Die Intercontinental GT-Challenge hat dank der neu eingestiegenen Hersteller und der Aufnahme von Kyalami in den Kalender ein außerordentlich starkes Jahr 2019 hinter sich. Wir dürfen uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen", sagt SRO-Chef Stephane Ratel und bezeichnet es als "einzigartig im weltweiten Motorsport", den Crews aus Amateurwertungen eine Chance zu geben, um einen internationalen Titel zu fahren.

Um noch weitere Amateure in den Pro-Am-Cup oder den Silver-Cup zu locken, hat man zudem die Anzahl der Profi-Teams reduziert, die für Punkte in der Herstellerwertung berechtigt sind. Bei allen Saisonrennen mit Ausnahme der 24 Stunden von Spa darf jeder Hersteller maximal drei Pro-Teams in Reihen seiner vier Teams melden. In Spa dürfen pro Hersteller bis zu sechs Teams gemeldet werden, wobei mindestens zwei auch mit Amateuren besetzt sein müssen.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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