Im Test: Mobile Computer

Sandra AlterFreiberufliche Journalistin
(Bild: Getty)
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Ultrabooks, Convertibles und Tablets mit Tastatur – Stiftung Warentest hat 23 aktuell erhältliche, mobile Computer auf den Prüfstand geschickt. Darunter finden sich echte Preistipps.

Flach, leicht und leistungsstark – mobile Computer sind gut zu handeln und außerdem perfekte Begleiter für unterwegs. Stiftung Warentest schickt regelmäßig aktuelle Modelle ins Testlabor.

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Für die neueste Ausgabe des Verbrauchermagazins test mussten zwölf Ultrabooks und neun Convertibles mit Bilddiagonalen von 33 bis 35,6 Zentimetern sowie ein Tablet mit Tastatur mit einer Diagonale von 31,2 Zentimetern zeigen, was sie können.

Welche Bauform sich am besten eignet, hängt von den Nutzungsgewohnheiten ab. Ein Ultrabook eignet sich für alle, die nur mit Tastatur und Touchpad arbeiten wollen. Convertibles bieten eine festverbaute Tastatur und die Bedienung über Mauszeiger, Stift und Touchscreen. Tablets mit Tastatur sind dafür handlicher, lassen sich per Fingerzeig bedienen und auf Wunsch kann eine Tastatur angesteckt werden.

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Die von Stiftung Warentest aktuell untersuchten Ultrabooks liegen preislich zwischen 900 Euro und 1.640 Euro. Am besten schnitt das Apple MacBook Pro 13 ab.  „Als einziges in den Prüfpunkten Funktionen und Ton sehr gut. Brillantes Display. Hochwertig verarbeitet“, so das Urteil des Prüflabors. Allerdings ist es mit 1.640 Euro auch das teuerste Gerät in seiner Kategorie und holte sich den Testsieg nur mit einer Zehntelnote (Note 1,7) Vorsprung. Auf Platz 2 landete mit der Endwertung 1,8 das Dell XPS 13 9380 6D67M, das durchschnittlich zum Preis von 1.200 Euro zu haben ist. Ihm bescheinigten die Experten auch den besten Akku unter den Ultrabooks. Im Test hielt das  Dell beim Abspielen von Videos stolze 15 Stunden und 40 Minuten durch.

Nur ein Ultrabook mit Touch-Funktion

Als Preistipp unter den Ultrabooks empfiehlt Stiftung Warentest das Lenovo ThinkBook 13s. Das Gerät ist zum mittleren Preis von 960 Euro zu haben und kommt laut Testergebnis (Note 2,0) mit einem üppigen 512-Gigabyte-Speicher, sehr guter Tastatur und hochwertiger Verarbeitung daher.

Eine Besonderheit hat das Gerät von Microsoft zu bieten. Das Surface Laptop 3 13“ (Note 2,0) lässt sich als einziges Ultrabook auch per Touchscreen bedienen, gehört aber mit einem durchschnittlichen Preis von 1.450 Euro auch zu den höherpreisigen Modellen.

Empfehlenswerte Convertibles

Die neun getesteten Convertibles liegen preislich zwischen 800 Euro und 1.760 Euro. Den ersten Platz holte sich mit der Wertung 1,8 das Dell XPS 13 2-in-1 (7390) für 1.660 Euro. Es überzeugte die Prüfer mit seinem „sehr guten“ Akku, einem „brillanten Display und einem „modernen  Intel-15-Prozessor“. Knapp dahinter platzierte sich mit der Wertung 1,9 das Lenovo ThinkPad X390 Yoga (20NN002EGE) für 1.670 Euro.

Zum Preistipp seiner Kategorie kürte Stiftung Warentest das HP Envy x360 13-ar0205ng für 850 Euro. Es schnitt nur zwei Zehntelnoten schlechter ab, als der Testsieger und ist laut Testbericht „recht leicht“ und mit AMD- Prozessor und üppigem 512-Gigabyte-SSD-Speicher ausgestattet.

Tablets mit Tastatur

In dieser Sparte testete Stiftung Warentest aktuell nur ein neues Modell: Das Microsoft Surface 7 (i5,128 GB, 8GB) für 1.340 Euro schnitt mit dem Qualitätsurteil 2,0 ab. Zum Vergleich zogen die Experten sechs weitere Tablets aus bereits veröffentlichten Tests heran. Besser und günstiger als das aktuell getestete Surface 7 ist demnach das das Microsoft Surface Pro 6 für 1.140 Euro (Note 1,9). „Das Vorjahresmodell ist immer noch top, besonders dank ordentlicher Akkulaufzeit. Bietet aber keinen modernen USB-C-Anschluss“, so die Prüfer zum Testergebnis.

Das günstigste „gute“ Vergleichs-Tablet kommt von Lenovo. Das Ideapad D330 (81H3001TGE) schnitt beim Test für die Ausgabe 1/2019 mit dem Qualitätsurteil „gut“ (Note 2,0) ab und ist online zum mittleren Preis von 495 Euro zu haben.

Den vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zum Thema „Mobile Computer“ sowie eine Datenbank mit Ergebnissen zu 109 getesteten Modellen finden Sie hier (kostenpflichtig).

Lesen Sie auch: Stiftung Warentest: Nur zwei von 13 Smartwatches schneiden „gut“ ab


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