Imola: Veranstalter glaubt nicht an Ersatz in diesem Jahr

Das Rennen wurde aufgrund von starken Unwettern abgesagt
Das Rennen wurde aufgrund von starken Unwettern abgesagt

Nach der Absage des Formel-1-Rennens in Imola aufgrund schwerer Regenfälle gehen die Veranstalter nicht von einer Ersatzveranstaltung noch in diesem Jahr aus. Der Automobil-Klub Italiens (ACI) hofft stattdessen auf eine Verlängerung des Vertrages um eine Saison. "Angesichts der Komplexität des Kalenders kann man davon ausgehen, dass die Ausgabe 2023 im Jahr 2026 stattfinden wird", sagte ACI-Präsident Angelo Sticchi Damiani: "Aber im Moment hat dies sicherlich keine Priorität."

Ähnlich äußerte sich Formel-1-Chef Stefano Domenicali, "2026 könnte dieses Rennen nachgeholt werden, diese Option liegt auf dem Tisch", sagte der Italiener. Eine offizielle Entscheidung über einen Ersatztermin gibt es allerdings noch nicht.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Der Vertrag der Rennstrecke in Imola war im vergangenen Jahr verlängert worden und läuft noch bis 2025. Der Kalender für die restliche Saison 2023 bietet kaum noch Raum für ein weiteres Rennen.

Der Grand Prix der Emilia-Romagna sollte von Freitag bis Sonntag auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari stattfinden, die Region ist von den Unwettern in Italien aber schwer getroffen. Am Mittwoch fiel die Entscheidung, das Rennwochenende nicht wie geplant stattfinden zu lassen.

Am Donnerstag durften die Mitarbeiter der Teams nun zumindest das Fahrerlager wieder betreten, um den Abtransport des Equipments einzuleiten. Schon am nächsten Wochenende (28. Mai) steht der Große Preis von Monaco auf dem Programm.