Impfungen der Volunteers und Tokio-Offiziellen gestartet

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Impfungen der Volunteers und Tokio-Offiziellen gestartet
Impfungen der Volunteers und Tokio-Offiziellen gestartet

Fünf Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) haben die Impfungen der Volunteers und Tokio-Offiziellen begonnen. Tausende bekamen am Freitag ihre erste Spritze, derweil sprachen sich Experten für ein komplettes Zuschauerverbot aus.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte gespendeten Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech für 40.000 Personen zur Verfügung gestellt. Auch Flughafen-Mitarbeiter, japanische Medienvertreter und Schiedsrichter sollen zum Zuge kommen.

Die Maßnahme findet unabhängig von den durch die Regierung organisierten Impfungen statt, die langsam voranschreiten. Bislang haben sechs Prozent der Bevölkerung den vollen Schutz.

"Keine Zuschauer zu haben, würde das geringste Risiko in Bezug auf die Ausbreitung von Infektionen in den Veranstaltungsorten darstellen", teilte ein medizinisches Expertengremium mit, "daher halten wir dies für ideal." Der Bericht wurde den Organisatoren von Tokio 2020 und der Regierung vorgelegt.

Ausländische Besucher sind verboten. Wie viele japanische Zuschauer beim Großevent dabei sein können, ist noch offen. Die derzeitigen Vorgaben in Tokio lassen derzeit maximal 5000 Personen oder eine 50-prozentige Auslastung der Ränge zu. Diese Regel wird zunächst bis zum 11. Juli gelten.

Danach soll die Grenze auf 10.000 Personen/50 Prozent Auslastung erhöht werden. Es brauche "striktere Standards", forderten die Mediziner. In der kommenden Woche soll eine endgültige Entscheidung fallen, die 10.000er-Grenze gilt als wahrscheinlichste Variante.

Die Obergrenze der ausländischen Besucher für die Olympischen und Paralympischen Spiele, also Sponsoren, Medienvertreter, Funktionäre, etc., wurde am Freitag auf 53.000 reduziert - bei dieser Zahl sind die rund 15.000 Athleten nicht eingerechnet. Ursprünglich waren einmal 177.000 vorgesehen.

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