IMSA-Serie erlaubt 5.000 Fans bei Saisonfortsetzung in Daytona

Gerald Dirnbeck
motorsport.com

In den USA geht die Öffnung von Rennveranstaltungen für Zuschauer deutlich schneller voran als in Europa. Nach NASCAR und MotoAmerica wird auch die IMSA-Serie wieder eine begrenzte Zahl an Fans an die Strecke lassen, wenn die Meisterschaft am 4. Juli in Daytona fortgesetzt wird.

Schon am kommenden Wochenende dürfen 5.000 Zuschauer das NASCAR-Rennen in Talladega besuchen. Für das All-Star-Rennen am 15. Juli in Bristol sind bereits 30.000 Fans zugelassen. Diese beiden Ovale sind natürlich sehr groß, wodurch man die Zuschauer gut verteilen kann.

Die MotoAmerica wird beim Rennen Ende Juni in Elkhart Lake vor Fans fahren, obwohl die genaue Zahl noch nicht bekannt gegeben wurde. Und die IMSA will für das Daytona-Rennen 5.000 Fans erlauben. Diese Personen müssen Einwohner des Bundestaatas Florida sein.

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Ein Teil der 5.000 Personen wird auf der Tribüne der Zielgeraden verteilt und der andere Teil darf im Infield campen. Es gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen. Alle werden auf das Coronavirus getestet, bevor sie die Anlage betreten dürfen.

Die Öffnung für Zuschauer findet statt, obwohl die USA weltweit am stärksten von der Pandemie betroffen ist. Etwas mehr als zwei Millionen Menschen sind positiv getestet worden, rund 117.000 sind verstorben (Stand 17. Juni).

Nach Daytona ist für den 18. Juli Sebring angesetzt. Auch diese Strecke befindet sich in Florida. Derzeit wird mit den lokalen Behörden daran gearbeitet, ob Zuschauer zugelassen werden können. Danach steht Anfang August Elkhart Lake im Kalender, wo analog zur MotoAmerica mit Fans geplant wird.

Die IMSA-Saison 2020 hat Ende Januar traditionell mit den 24 Stunden von Daytona begonnen. Nach der Corona-Zwangspause stehen noch zehn weitere Rennen im derzeitigen Kalender (zur Übersicht). Das Saisonfinale bilden die 12 Stunden von Sebring am 14. November.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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